Täter bevorzugen Wohngebiete in der Abenddämmerung

384 Einbrüche im Landkreis Diepholz in 2013

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Einbrecher lassen oft jede Menge Schäden zurück – nicht nur an der Hausfassade und in den Zimmern. Schlimmer sind oft die Verletzung der Privatsphäre und das verlorene Sicherheitsgefühl.

ks · Alle zwei Minuten schlagen Einbrecher nach Angaben der Initiative für aktiven Einbruchschutz „Nicht bei mir!“ in Deutschland zu. Davon bleibt auch der Landkreis Diepholz nicht verschont. Dort registrierte die Polizei im Vorjahr 384 Einbrüche – rund 20 Prozent weniger als 2012. Vor zwei Jahren waren es sogar noch 491 Taten.

„Besonders betroffen ist der Nordkreis“, erklärt Andrik Hackmann, Polizeihauptkommissar und Pressesprecher der Polizeiinspektion Diepholz. Am meisten Einbrüche gab es mit 95 Vorfällen in Stuhr. Auf Platz zwei folgt Weyhe mit 49 Taten. In Diepholz waren 35 Haushalte betroffen, in Bassum 34, in Syke zählte die Polizei 30 Einbrüche, und in Sulingen bedienten sich Kriminelle 27 Mal an fremdem Eigentum.

„Natürlich sind 384 Einbrüche noch zuviel“, so Hackmann. Dennoch freut er sich über die positive Entwicklung. „Wir investieren viel Arbeit“, erklärt er. Zum einen würden die Beamten seit einigen Jahren vermehrt Kontrollstreife durch Wohngebiete fahren, um nach Verdächtigen Ausschau zu halten. Zum anderen werde viel Präventionsarbeit geleistet. Im Kampf gegen Einbrecher legten die Polizisten ihren Fokus auf Wohngebiete – weil das auch die meisten Täter tun würden, weiß Hackmann. „Dort ist die Chance, auf die günstige Gelegenheit zum Einbruch zu treffen, höher.“ Der Großteil der Taten passiere von Oktober bis März. Meistens schlügen die ungebetenen Gäste am frühen Abend zu, im Schutz der Dämmerung.

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