Nichts bestellt, trotzdem Paket erhalten?

Vor diesem Trick mit Amazon-Paketen sollten Sie sich in Acht nehmen

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Seien Sie wachsam, wenn Sie Pakete bekommen, die Sie nicht bestellt haben.

Haben Sie schon mal ein Paket von Amazon oder einem anderen Absender bekommen, das Sie gar nicht bestellt haben? Dabei könnte es sich um eine Betrugsmasche handeln.

Immer mehr Menschen bekommen laut verschiedenen Medienberichten und Blogs im Netz dubiose Pakete nach Hause zugeschickt. Was dubios an ihnen ist? Die Empfänger haben sie gar nicht bestellt - und auch keinen blassen Schimmer, von wem die Pakete an sie verschickt wurden. Dahinter vermutet ein Experte eine Betrugsmasche.

Betrugsmasche: Wenn Menschen Pakete von Amazon erhalten, die sie nicht bestellt haben

Klaus Forsthofer ist seit vielen Jahren Händler auf "Amazon Marketplace" und hält sogar Vorträge für andere Amazon-Händler. Hinter den unbestellten Paketen, die immer mehr Menschen nichtsahnend zugeschickt bekommen, vermutet er eine Manipulation des Amazon-Algorithmus vonseiten mancher Händler.

"Der Algorithmus bestimmt die Reihenfolge der angezeigten Produkte, wenn ein Nutzer bei Amazon etwas sucht. Die Stelle, an der ein Produkt steht, hängt unter anderem von der sogenannten Konversionsrate ab", so Forsthofer gegenüber der Wirtschaftswoche.

Lesen Sie hier: Frau bestellt Sauna-Hut bei Amazon - was stattdessen kommt, schockiert.

Bedeutet konkret: Je mehr Kunden ein Produkt gekauft haben, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass es anderen potentiellen Käufern prominent angezeigt wird. 

"Mit dem Versenden der unbestellten Produkte und dem angeblichen Verkauf wollen die Händler die Konversionsrate ihrer Produkte verbessern und so sichtbarer für die Kunden werden. Amazon wird vorgegaukelt, dass die Kunden diese Artikel lieben", erklärte Forsthofer. Doch wo die Pakete am Ende landen, sei den Händlern völlig egal.

Amazon äußerte sich auf Anfrage der Wirtschaftswoche folgendermaßen: "Wir gehen jedem Hinweis von Kunden nach, die unaufgefordert ein Paket erhalten haben, da dies gegen unsere Richtlinien verstößt. Verkäufer haben in diesem Zusammenhang weder Namen noch Adressen von Amazon erhalten. Verkäufer, die gegen unsere Richtlinien verstoßen, werden gesperrt, die Zahlungen werden zurückgehalten und wir leiten entsprechende rechtliche Schritte ein."

Mehr zum Thema: Die Polizei Niedersachsen warnt vor gefälschten E-Mails bei Amazon, wie nordbuzz.de* berichtet. Bei der Betrugsmasche wollen Kriminelle an Ihre Kundendaten gelangen. So schützen Sie sich.

Video: So hilft Amazon der Polizei beim Fangen von Dieben

Auch interessant: Zusteller packt aus: So leiden die Paketboten wirklich.

sca

Machen Sie beim Wäsche waschen bloß nicht diese Fehler

Werfen Sie Kleidung nie mit geöffnetem Reißverschluss in die Maschine. In den Zähnen können sich dünne Stoffe - wie bei Blusen - leicht verhaken und Löcher verursachen.
Werfen Sie Kleidung nie mit geöffnetem Reißverschluss in die Maschine. In den Zähnen können sich dünne Stoffe - wie bei Blusen - leicht verhaken und Löcher verursachen. © pixabay
Dass die Wäsche nach Farben sortiert werden sollte, ist mittlerweile jedem bekannt: Dunkel, hell und farbig verträgt sich nicht gut - und führt zu unschönen Verfärbungen der Kleidung. Doch achten Sie auch auf das Material der Kleidungsstücken: Nicht alle Textilien haben die gleichen Reinigungsanforderungen.
Dass die Wäsche nach Farben sortiert werden sollte, ist mittlerweile jedem bekannt: Dunkel, hell und farbig verträgt sich nicht gut - und führt zu unschönen Verfärbungen der Kleidung. Doch achten Sie auch auf das Material der Kleidungsstücken: Nicht alle Textilien haben die gleichen Reinigungsanforderungen. © pixabay
Vergessen Sie nicht, dunkle Wäsche auf links zu drehen, bevor Sie sie in die Waschmaschine stecken - dann färbt sie nicht so schnell aus.
Vergessen Sie nicht, dunkle Wäsche auf links zu drehen, bevor Sie sie in die Waschmaschine stecken - dann färbt sie nicht so schnell aus. © pixabay
Auf Weichspüler können Sie beim Waschen getrost verzichten. Er macht die Wäsche zwar weicher und geschmeidiger, trägt aber nicht viel dazu bei, dass die Kleidung sauberer wird.
Auf Weichspüler können Sie beim Waschen getrost verzichten. Er macht die Wäsche zwar weicher und geschmeidiger, trägt aber nicht viel dazu bei, dass die Kleidung sauberer wird. © pixabay
Auch auf spezielle Mittel zur Entkalkung können Sie verzichten, da die meisten Waschmittel diese ohnehin enthalten.
Auch auf spezielle Mittel zur Entkalkung können Sie verzichten, da die meisten Waschmittel diese ohnehin enthalten. © pixabay
Für bestimmte Kleidungsstücke wie Badeanzüge empfiehlt sich die Handwäsche und nicht die Waschmaschine. Der Grund? Beim Schleudern kann sich der Stoff verknoten oder ausleiern.
Für bestimmte Kleidungsstücke wie Badeanzüge empfiehlt sich die Handwäsche und nicht die Waschmaschine. Der Grund? Beim Schleudern kann sich der Stoff verknoten oder ausleiern. © pixabay
Oft werden Waschmaschinen bis zum Rand vollgestopft, um möglichst viel Wäsche auf einmal zu reinigen. Doch je mehr Kleidungsstücke Sie hineinverfrachten, umso weniger sauber werden sie. Es sollte immer noch ein wenig Luft in der Maschine sein.
Oft werden Waschmaschinen bis zum Rand vollgestopft, um möglichst viel Wäsche auf einmal zu reinigen. Doch je mehr Kleidungsstücke Sie hineinverfrachten, umso weniger sauber werden sie. Es sollte immer noch ein wenig Luft in der Maschine sein. © pixabay
Wenn Sie mehrere Waschgänge benötigen, um den Waschberg zu bewältigen, dann tun Sie das am besten gleich nacheinander. So kann die Maschine noch die Restwärme vom vorangegangenen Waschgang verwerten und Sie sparen etwas Strom.
Wenn Sie mehrere Waschgänge benötigen, um den Waschberg zu bewältigen, dann tun Sie das am besten gleich nacheinander. So kann die Maschine noch die Restwärme vom vorangegangenen Waschgang verwerten und Sie sparen etwas Strom. © pixabay
Beim Waschpulver sollten Sie nicht übertreiben: Zu viel davon kann zu weißen Flecken auf der Kleidung sorgen. Und wer das Fach nicht richtig säubert, riskiert, dass sich Schimmelporen bilden, die später an der Kleidung haften.
Beim Waschpulver sollten Sie nicht übertreiben: Zu viel davon kann zu weißen Flecken auf der Kleidung sorgen. Und wer das Fach nicht richtig säubert, riskiert, dass sich Schimmelporen bilden, die später an der Kleidung haften. © pixabay

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