Der Drahtwein muss gut gegossen werden

Der Drahtwein ist pflegeleicht. Foto: Flickr/Forest and Kim Starr (CC BY 2.0)

Berlin (dpa/tmn) - Es muss im Wohnzimmer nicht immer die Grünlilie stehen. Der Drahtwein bringt Abwechslung ins Zimmerpflanzensortiment. Der Neuseeländer braucht vor allem eins: regelmäßig Wasser.

Der Drahtwein (Muehlenbeckia complexa) ist mit seinen langen Trieben, besetzt mit kleinen runden Blättchen, besonders ansehnlich. Die Pflanze benötigt nur wenig Pflege und macht daher auch bei Besitzern ohne grünen Daumen eine gute Figur. Einzig das Gießen sollte man nicht ganz vergessen, rät der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin. Denn trockene Erde nimmt der Drahtwein übel. Alle zwei Wochen etwas Dünger lassen ihn umso mehr sprießen.

Wer nach etwas Besonderem sucht, sollte die Sorte 'Spotlight' wählen: Ihre Blätter sind nicht wie sonst smaragdgrün, sondern dunkelrosa bis cremefarben. Wie alle Muehlenbeckia mag auch sie viel Licht, besonders im Winter sollte sie möglichst hell stehen, erklärt der BDG. Der Drahtwein ist jedoch nicht nur für das Zimmer geeignet: Im Garten fühlt er sich ebenfalls wohl. So wohl, dass er immer wieder gründlich zurückgeschnitten werden muss, damit er nicht alles überwuchert.

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