Messe-Trend

Dank LED-Technologie werden Leuchtmittel fast unsichtbar

Erinnert an einen Vogelkäfig: Die Yanzi Suspension von Artemide ist eine auffällige Pendelleuchte. Foto: Pietro Sutera/Messe Frankfurt
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Erinnert an einen Vogelkäfig: Die Yanzi Suspension von Artemide ist eine auffällige Pendelleuchte. Foto: Pietro Sutera/Messe Frankfurt
Vor der Benutzung aufblasen: Der leuchtende Stab "Blow Me Up" lässt sich anlehnen, an Wand oder Decke aufhängen, ins Regal oder auf den Boden legen. Zum Transport wird er eingerollt. Foto: Pietro Sutera/Messe Frankfurt
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Vor der Benutzung aufblasen: Der leuchtende Stab "Blow Me Up" lässt sich anlehnen, an Wand oder Decke aufhängen, ins Regal oder auf den Boden legen. Zum Transport wird er eingerollt. Foto: Pietro Sutera/Messe Frankfurt
Passt sich an Stimmung und Emotionen an: Die Lampen von Vanory leuchten in verschiedenen sogenannten Moods. Foto: Pietro Sutera/Messe Frankfurt
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Passt sich an Stimmung und Emotionen an: Die Lampen von Vanory leuchten in verschiedenen sogenannten Moods. Foto: Pietro Sutera/Messe Frankfurt
Versteckte Elektrik: Bei der Leuchte Hoop von Zero sieht man keine Kabel mehr. Foto: Pietro Sutera/Messe Frankfurt
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Versteckte Elektrik: Bei der Leuchte Hoop von Zero sieht man keine Kabel mehr. Foto: Pietro Sutera/Messe Frankfurt
Industriecharakter: Die Leuchte XY180 für Delta Light lässt sich dank LED-Technologie individuell als Spot und für die allgemeine Beleuchtung verwenden. Foto: Pietro Sutera/Messe Frankfurt
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Industriecharakter: Die Leuchte XY180 für Delta Light lässt sich dank LED-Technologie individuell als Spot und für die allgemeine Beleuchtung verwenden. Foto: Pietro Sutera/Messe Frankfurt

Die LED-Technologie eröffnet Leuchtendesignern ganz neue Möglichkeiten. Die Leuchtmittel sind kaum noch zu sehen. Und sogar das Kabel kann wegfallen.

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Dank LEDs haben Designer heute ganz andere Möglichkeiten bei der Gestaltung von Leuchten. Das kann sogar bedeuten, dass die Leuchtmittel ganz aus den Augen des Betrachters verschwinden, wie sich auf der Messe Light+Building in Frankfurt zeigt (18. bis 23. März).

Glühbirnen waren einst so groß, dass sie unweigerlich zu sehen waren. Auch waren Akkus und Kabel nötig. LEDs dagegen können so klein gebaut werden, dass die modernen Leuchtmittel nur noch winzige Streifen oder kleine Punkte sind. Und diese lassen sich dann sogar verdeckt in der Leuchte verbauen. Damit einher geht der Fortschritt bei Akkus - auch das Kabel kann damit überflüssig werden.

Trendscout Claudia Herke von der Stilagentur bora.herke.palmisano, die für die Light+Building eine Ausstellung mit den Neuheiten kuratiert, sieht vier Trends auf der Messe. Darunter befinden sich Leuchten, die Stimmungen und Emotionen hervorrufen wollen - etwa Modelle, die ihren Lichtfluss im Tagesverlauf so verändern, wie auch das Sonnenlicht sich verändert. Mal wirkt das Kunstlicht wie Sonnenschein bei bedecktem Himmel, mal bei strahlend blauem Horizont. Oder die Leuchte besteht aus komplett transparentem Glas, das erst sichtbar wird, wenn es sein Licht verströmt.

Ein zweiter Trend umfasst Leuchten, die wie moderne Kunstobjekte wirken. Nicht alltägliche Designs stehen hier im Fokus, aber auch vom Käufer anpassbare Leuchten. So haben gleich einige Firmen Modelle im Angebot, die immer wieder veränderbar sind. Oder sie müssen von den Käufern erst geformt werden - etwa ein aufblasbares Modell, das mit Pumpe geliefert wird.

Als dritten Trend haben die Stilexperten Leuchten mit Werkstatt- und Industriecharakter ausgemacht. Hier kommen zum Beispiel Wellbleche und einfache Spanplatten zum Einsatz.

Neben allem Fortschritt gibt es auch einen Rückgriff auf Vergangenes: Ein vierter Trend nimmt sich traditioneller Motive an - Stoff für Kimonos etwa, das traditionelle japanische Kleidungsstück. "Aber der Leuchte wird eine moderne Form gegeben", erklärt Herke.

Messe Light+Building

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