Energie sparen und das Raumklima verbessern

Alles dicht unterm Dach

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Dämmen lohnt sich: Bis zu 30 Prozent Heizenergie können sonst allein über ein ungedämmtes Dachgeschoss verloren gehen.

djd · Räume im Obergeschoss haben ihren eigenen Charme: Sie eröffnen weite Ausblicke auf die Stadt oder die Umgebung, zudem lassen sie sich mit ihren Schrägen besonders gemütlich einrichten.

Ebenso bekannt sind Dachräume aber für ihre Klimaschwankungen: Im Winter müssen die Bewohner besonders kräftig heizen, um eine angenehme Raumtemperatur zu erzielen, im Sommer wird das Oberstübchen nicht selten unfreiwillig zur Sauna. Beide Effekte lassen sich mit einer wirksamen Dämmung verhindern.

Für eine Dachdämmung sollten Hausbesitzer auf den Rat und die Umsetzung durch erfahrene Handwerksbetriebe setzen.

Der Wärmeschutz spart nicht nur Energie und somit Kosten, sondern gleicht auch das Raumklima aus. Während im Neubau eine energieeffiziente Gestaltung auch des Obergeschosses Pflicht ist, sind in Altbauten viele Dachräume noch ungedämmt, weiß Dr. Hartmut Schönell, geschäftsführender Vorstand des Industrieverbandes Hartschaum. „Mit einer Wärmedämmung lassen sich je nach Zustand des Eigenheimes bis zu 70 Prozent Energie sparen. Ein Drittel der vergeudeten Wärme geht dabei allein über das Dach verloren.“ Ihm ­zufolge kann somit bereits eine Teilsanierung eine spürbare Wirkung erzielen – immer in vorheriger Abstimmung mit einem ­unabhängigen Energiebe­rater. „Der Energieberater ermittelt, welche Maßnahme welchen Nutzen bietet. Zugleich gibt er Tipps zu Fördermitteln und unterstützt bei der Antragstellung.“

Durch die eingesparten Energiekosten zahlt sich eine Dämmung auf Dauer von selbst aus. Hinzu kommt die positive Wirkung für das Raumklima: Dämmstoffe wie EPS – besser bekannt als Styropor – wirken ausgleichend. Im Winter bleibt die Wärme im Haus, im Sommer wird ein Überhitzen verhindert.

„Durch geplante und ausgeführte Dämmmaßnahmen wird zudem der Schimmelbildung vorgebeugt“, sagt Schönell. Eine weitere Voraussetzung für ein gesundes Raumklima ist regelmäßiges Lüften – am besten durch eine Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung.

Der U-Wert

Hausbesitzer und Bau­herren, die sich mit dem Thema Energieeffizienz beschäftigen, werden immer wieder auf einen Begriff stoßen: den sogenannten U-Wert, der auch als Wärmedurchgangskoeffizient bezeichnet wird. Damit wird die Qualität des Wärmeschutzes beschrieben. Je kleiner der U-Wert, desto geringer die Energieverluste eines Hauses. Dämmstoffe wie beispielsweise EPS – besser bekannt als Styropor – weisen eine nur geringe Wärmeleitfähigkeit auf und verringern somit Wärmedurchgänge durch die Wand.

Mehr Informationen zu Fachthemen rund um die energetische Sanierung gibt es unter www.ivh.de

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