Bremen ist in Weihnachts-Stimmung

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Schon am ersten Adventswochenende strömten Tausende Besucher in die Bremer Innenstadt und zum Weihnachtsmarkt mit Schlachte-Zauber

Bremen · Bereits am ersten Adventswochenende strömen  tausende Besucher in die Bremer Innenstadt. Weihnachtsmarkt und „Schlachte-Zauber“ sind Zuschauermagneten. Das Weserufer erstrahlt in eisblauem Glanz, Marktplatz und Domshof sind ein Meer aus Glühweindüften, Lichtern und Klängen.

Lichterglanz in der Bremer City

Weihnachtsmarkt und Schlachte-Zauber

1,5 Millionen Besucher erwartet Peter Siemering, Chef der Bremer Touristik-Zentrale, im adventlichen Trubel vom 26. November bis 23. Dezember in der City. Alle Jahre wieder werden Busladungen voller Touristen aus Nordrhein-Westfalen, Skandinavien und Holland in die Hansestadt gekarrt. Und in diesem Jahr haben sie sogar eine halbe Stunde mehr Zeit, „um den letzten Trunk hinunterzustürzen“, wie es Uwe Kluge formuliert, der Geschäftsführer der Großmarkt GmbH, die den „Schlachte-Zauber“ veranstaltet. Nach langem Ringen hat die Marktverwaltung einer Ausdehnung der Öffnungszeiten beider Märkte bis 20.30 Uhr zugestimmt.

Weihnachtsmarkt 2009

Vom 26. 11. bis zum 23. 12. 2009 findet wieder der Bremer Weihnachtsmarkt statt. Täglich von 10 – 20.30 Uhr , sonntags ab 11 Uhr in der Bremer Innenstadt.

An der Schlachte hat sich ein buntes Volk „eingehaust“ – 80 „Fogelvreie“ verwandeln das Flussufer in ein historisch-maritimes mittelalterliches Dorf. 80 Kubikmeter Holz sind für 30 Hütten verbaut worden, sagt Marktvogt Johannes Faget. Gewürzkrämer haben sich eingenistet, Renaissance-Bogenbauer, arabische Gewürzhändler, Korbflechter, Filzer und Schmiede. Ein historisches Karussell, das nur mit Ankerwinde und reiner Muskelkraft angetrieben wird, sorgt für Kurzweil. Giacomo, der Spielmann der Könige, musiziert mit Dudelsack und Radleier. Ein Wegelaberer, Gaukler und Feuerspeier unterhalten die Gästeschar. Urige Metschänken und Fleischbräter dienen dem leiblichen Wohlbefinden. „Die Wänste sollen brummen“, sagen die „Fogelvreien“.

Die Teerhofbühne trennt den „Schlachte-Zauber“ in zwei Welten. 50 Marktstände wurden jenseits des mittelalterliches Dorfes aufgebaut – von der „Keiler-Hütte“ bis zur „Kreml-Hütte“. Im Angebot sind bremische Spezialitäten, ostfriesischer Tee, holländische Poffertjes, Crêpes und Kartoffelpuffer. Zwischen Rathaus und Stadtmusikanten, Roland und Schütting erstrahlt wieder einmal ein Ensemble von rund 200 Buden und einigen Karussells im adventlichen Glanz. Das Angebot reicht vom Christbaumschmuck aus dem Erzgebirge bis zum Honig aus Lappland.

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