Schulbasar und Weihnachtsmarkt lockten Besucher

Dudelsack und Waffelbäcker

Der weißbärtige Mann im roten Mantel war nicht allen kleinen Besuchern geheuer.

Rethem (bä) · „Ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr“. Mit dem ersten Adventssonntag beginnen allerorten die Weihnachtsmärkte, und nicht anders war es am vergangenen Wochenende in Rethem.

Das Angebot in der Schule war vielfältig.

Bereits am Freitag veranstaltete die Heinrich-Christoph- Londyschule ihren Weihnachtsbasar. Im Gegensatz zu vergangenen Jahren hatte man die Stände von den Gängen in die Klassenzimmer verlagert. Das Gedränge und Geschiebe auf den Fluren konnte dadurch zwar vermieden werden, doch die Atmosphäre litt etwas darunter. Auf den Gängen duftete es jedoch wie immer nach Waffeln, weihnachtlichem Gebäck und anderen Köstlichkeiten. In der Cafeteria lockten Torten und Gebäck. Die Tombola war ständig umlagert, der Umsatz florierte, und das war gut so, denn der Überschuss geht einmal mehr an das indische Patenkind der Rethemer Schule, und auch die Hospizeinrichtung Löwenherz in Syke darf sich über einen ansehnlichen Betrag freuen.

Beim Rethemer Weihnachtsmarkt auf dem Gelände um den Burghof hat man, was das Wetter betrifft, eigentlich schon alles mitgemacht. Sturm, der zur Absage des zweiten Tages führte, Eisregen und Schnee hatte es schon gegeben, aber meistens typisches Schmuddelwetter. Und mit dem hatte man sich auch diesmal auseinanderzusetzen. Das könnte auch ein Grund gewesen sein für den etwas dürftigen Besuch am ersten Tag.

Auch Dudelsackmusik erklang am Burghof.

Das war schade, denn für den Sonnabend hatte man ein attraktives Programm auf die Beine gestellt. Das Battalion der schottischen Highlander hatte einen jungen Musiker geschickt, der mit seiner „Bagpipe“ das Publikum unterhielt und seinen Vortrag, wie könnte es anders sein, mit „Scotland the Brave“ begann. Aber auch Heinz Dieter Wieters und seine Laienspielgruppe aus Armsen, die plattdeutsche Sketche vortrug, ernteten verdienten Applaus. Doch alles in allem war es kalt, nass und ungemütlich. Nur gut, dass kein Mangel an erwärmenden Getränken herrschte. Außerdem konnte man sich ja auch noch zum Kaffeetrinken in den Burghof flüchten.

Das könnte Sie auch interessieren

Sparsam arbeiten: So pariert man ein Rinderfilet

Sparsam arbeiten: So pariert man ein Rinderfilet

Xi Jinping warnt vor Gefahren für China

Xi Jinping warnt vor Gefahren für China

Citroën C3 Aircross im Test: Aufbruch ins Abenteuerland

Citroën C3 Aircross im Test: Aufbruch ins Abenteuerland

Von Braeburn bis Boskoop: Kochen und Backen mit Äpfeln

Von Braeburn bis Boskoop: Kochen und Backen mit Äpfeln

Kommentare