Sitten & Bräuche

So feiert die Welt: Japan

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So feiert die Welt: Japan

Weihnachten wird in Japan immer mehr unter den Jugendlichen und Kindern gefeiert, die Freude an der Dekoration, der Verteilung von Geschenken und den Genuss von Weihnachtsgebäck finden. Das Möbelhaus IKEA unterstützt mit seinen Dekorationsideen und importierten Weihnachtsbäumen den Wunsch derer, die sich zumindest einmal im Jahr westlich fühlen möchten.

Doch Weihnachten hat in Japan noch lange nicht den gleichen Stellenwert wie in der westlichen Kultur. Denn in Japan wird das Christentum nur bei einem unbemerkbar kleinen Teil der Bevölkerung gelebt. Oshogatsu nennt sich das  größte, traditionelle Neujahrsfest in Japan, das am 31. Dezember durch 108 Glockenläuten landesweit angekündigt wird. Denn so viele irdische Leiden gibt es nach buddhistischer Auffassung. Diese sollen nun bereinigt werden. Statt Linsensuppe gibt es an diesem Tag lange Nudeln, die ein langes Leben versprechen sollen.

Eine sehr lange Zeit verbringen die Frauen in ihren Küchen, um das Osechi-Festmahl für das dreitägige Beisammensein vorzubereiten. Das kalte Gericht besteht aus gekochtem Gemüse, Reiskuchen, Fischpaste, gesüßten schwarzen Bohnen, pürierter Süßkartoffel mit Edelkastanie, Fleisch und einer warmen Neujahrssuppe. Und auch der Reiswein Sake darf nicht fehlen. Diese nationalen Feiertage verbringen die Menschen meist bei ihren Verwandten.

Auch ist es Brauch, dass Kinder Geldgeschenke (Otoshidama) in dekorierten Umschlägen von ihren Eltern und Verwandten erhalten, deren Summe sich nach ihrem Alter richtet. Der Versand der Neujahrskarte an Verwandte, Freunde und Bekannte soll den Respekt symbolisieren und dem Austauch dienen. Viele Jugendliche versenden ihre Grüße jedoch immer mehr via SMS. smk

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