Was liegt 2010 unter dem Weihnachtsbaum?

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Was bringt der Weihnachtsmann dieses Jahr mit?

Umfragen zu Folge sind Rasierwasser, Parfüm und Gutscheine auf der Liste der unbeliebtesten Geschenke auf den Spitzenplätzen zu finden. Und doch landen sie jedes Jahr wieder unter den Weihnachtsbäumen Deutschlands. Die Trends gehen allerdings in eine andere Richtung.

Wer sich iPhone, iPod oder iPad leisten kann, macht seinem Mann damit sicher eine Freude, denn Technik war und ist unter dem "starken Geschlecht" ein ewiger Klassiker. Auch Abenteuerausflüge, die mittlerweile von vielen Firmen angeboten werden, sind beliebt. Wer schon immer einmal Fallschirm- oder Bungee-springen wollte wird hier fündig. Quad-Tour, Baggerfahren und Paintball stehen ebenfalls zur Auswahl und sind auf jeden Fall ganz besondere Weihnachtsgeschenke.

Und was schenken Sie so?

Claudia Clasen (l.) und Marion Storch haben zur Bescherung für die Kleinen Playmobil und Lego besorgt. Als Highlight gibt es dieses Jahr das erste Fahrrad. Bis zu 200 Euro geben sie für die Kinder aus. Gespart wird dafür bei den Erwachsenen: Schrottwichteln macht Spaß und schont das Portemonnaie. © Mediengruppe Kreiszeitung / Malin Mueller
Bei diesen zwei Damen gibt es statt Geschenken Sonne zu Weihnachten - sie wohnen auf Mallorca und sind nur für ein paar Tage im kalten Deutschland. © Mediengruppe Kreiszeitung / Malin Mueller
Stefan Meier (23, 3. v. r.) setzt statt auf Romantik zum Fest lieber auf praktische Geschenke. Für seine Freundin gibt es Kopfkissen und Sparschäler, für seinen Vater möchte er einen Schlagbohrer besorgen. Sein Budget? Zwischen 200 und 300 Euro. © Mediengruppe Kreiszeitung / Malin Mueller
Unter den Männern zeichnet sich der praktische Trend ab: Für seine Freundin, die keine Insekten mag, hat Hauke Bratsch (l.) eine Fliegenklatsche besorgt. Immerhin - Ulrich Rauer hat sich noch gar keine Gedanken gemacht. © Mediengruppe Kreiszeitung / Malin Mueller
Für die Familie gibt es zum Fest dieses Jahr Schuck und Electronik - damit stehen Dagmar Mudder (55, l.) und Sylvia Flato (55) nicht alleine da. © Mediengruppe Kreiszeitung / Malin Mueller
Einen Schuhputzkasten für den Mann mit Putzfimmel und Angelzeug für die Naturbegeisterten Kinder. Hilde Müller (44, l.) und Barbara Meier (45) haben sich Gedanken gemacht - und tief in die Tasche gegriffen. Bis zu 300 Euro geben sie für die Lieben aus. © Mediengruppe Kreiszeitung / Malin Mueller
Sandy-Ann Fkotz (19), Christa Darms (62) und Melanie Kania (35) legen auf Geschenke keinen Wert. An Weihnachten zählt das Miteinander. Gute Essen, Freunde und Familie sind für die das Wichtigste. © Mediengruppe Kreiszeitung / Malin Mueller
Simon (29) und Alexa Kaminsky (27) schenken sich zum Fest beide ein iPhone. Der Rest darf aber natürlich noch nicht verraten werden. © Mediengruppe Kreiszeitung / Malin Mueller

Technikspielerein sind übrigens auf beiden Seiten beliebt: So sorgt zum Beispiel ein Baukasten für "Molekulare Coktails" für staunende Blicke.

Frauenherzen schlagen vor allem bei personalisierten Geschenken höher. Fotospielereien, so zum Beispiel das schönste Urlaubsfoto auf Leinwand, sorgen für Emotionen bei der Geliebten. Auch selbst Gebasteltes oder Ausflüge, die induviduell auf die Partnerin abgestimt sind, liegen hoch im Kurs. Schmuck ist immer noch gern gesehen und wer den dann auch noch bei einem romantischen Abendessen übergibt, ist auf der sicheren Seite.

Geht es um die Jüngsten, geht der Trend weg von Technik und wieder zurück zu naturbelassenem, auch wenn das schon mal von den Wunschlisten der Kleinen abweichen kann. Die Angst vor schädlichen Stoffen und durch Technik verursachte Probleme verschafft dem Holz- und Gesellschaftsspielzeug wieder ein Comeback, Lego und Playmobil liegen ebenfalls hoch im Kurs.

Bei den Teenies feiern die Bücher gerade ihr Comeback. Harry Potter verzaubert auch dieses Jahr wieder, nach dem aktuellen Kinofilm erreicht der Hype mal wieder einen Hochpunkt. Die DVD vom Lieblingsfilm wird ebenfalls gern unterm Baum gesehen, und hier finden dann auch Handy, Mp3-Player und co. wieder zurück auf den Wunschzettel.

Am Ende bleibt es aber natürlich Jedem selbst überlassen, was er schenkt und wieviel dafür ausgegeben wird. Denn meist sind es ja die kleinen Dinge, die besondere Freude bereiten.

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