„Schlachte-Zauber“ und Weihnachtsmarkt locken mit köstlichen Spezereien

Festliche Stimmung an historischen Stätten

BREMEN - Auf dem Marktplatz liegt der Duft von Mandeln und Glühwein in der Luft, an der Weserpromenade betören Weihrauch und Gewürze die Sinne. Es weihnachtet wieder an Schlachte und Bremens guter Stube von Donnerstag, 25. November, bis Sonntag, 23. Dezember.

Zum „Schlachte-Zauber“ erhellt ein besonderer Glanz die dunkle Jahreszeit, wenn die Bäume am Weserufer in eisblaues Licht getaucht sind. Vorbei an den Wehrtürmen und hinter den mächtigen Holzpalisaden offenbart sich ein buntes, mittelalterliches Geschehen. Dann zeigt sich das „Dorf der Fogelvreien“ in winterlich-maritimen Ambiente. Hier erfreuen sich die Menschen bei Met, Fruchtwein und Liebestränken in den Tavernen und Schenken, tanzen zu den Gesängen des Spielmanns. Verwegene Gaukler sorgen für „allerhand Kurtzweyl“; Garküchen dafür, dass niemand Hunger leiden muss, wenn sie Spezereien aus demn Orient, geräucherten Fisch und frisch Gebratenes feilbieten.

Schlachte-Zauber mit Feuerwerk eröffnet

Schlachte-Zauber mit Feuerwerk eröffnet

Während die einen feiern, schuften die anderen: Das Hämmern des Schmieds, der das glühende Eisen am Feuer bearbeitet, ist schon von weitem zu hören. Gewürzkrämer betören die Besucher mit ihren Kostbarkeiten, der Gerber schneidet Gürtel maßgeschneidert auf den Leib, Bäcker bieten ihre Brote feil. Zwei Dutzend Handwerker – Töpfer, Filzer, Schreiber und Drechsler – gehen ihrer Arbeit nach. So mag es hier einst zugegangen sein, als die Holzschiffe an der Weser anlegten und ihre Waren aus fernen Ländern stapelten.

Von der Schlachte geht es – immer dem Glüchweinduft nach – zum historischen Marktplatz: Hier lockt der Bremer Weihnachtsmarkt vor historischer Kulisse. Tausende von Besuchern strömen in die festlich geschmückte Innenstadt, um an über 180 weihnachtlichen Ständen rund um Rathaus und Roland Kulinarisches und kleine Kostbarkeiten zu genießen. Kerzen, adventliche Dekoration, Schmuck und vielerlei mehr machen einen Bummel auch zu einer guten Gelegenheit, um das eine oder andere Geschenk zu erstehen.

Kinderkarussells sorgen bei den Kleinsten für große Augen – Bratwurst, Schmalz- und Lebkuchen sowie Stände, wo es nach Glühwein und Feuerzangenbowle duftet, lassen die Herzen der Großen höher schlagen. Geöffnet sind die Märkte täglich von 10 bis 20.30 Uhr, sonntags ab 11 Uhr.

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