Tipps für angehende Bauherren

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Wer ein Haus bauen will, muss auf viele Dinge achten. Vom richtigen Grundstück bis hin zu Kleinigkeiten wie der Wandfarbe, beim Hausbau müssen tausende Entscheidungen getroffen werden.

In der Regel soll das Eigenheim das ganze Leben lang als Zuhause dienen, weshalb Sie vorab einige Gedanken daran verschwenden sollten. Um bei der Planung den Überblick zu behalten, haben wir einige Tipps für angehende Bauherren zusammengestellt.

Zuerst sollten Sie ein geeignetes Grundstück für Ihr Bauvorhaben finden. Schon hier warten die ersten Entscheidungen auf Sie, schließlich müssen Sie sich fragen, in welcher Umgebung Sie zukünftig wohnen wollen. Haben Sie ein Grundstück gefunden, das in Frage kommt, sollten Sie die Nachbarschaft und nähere Umgebung der Lage prüfen. Sind Supermärkte, Schulen oder Kindergärten in der Nähe? Ist eine laute Straße oder eine andere Störquelle unweit von Ihrem Grund entfernt? In welcher Lage befindet sich das Grundstück?

Sie sollten ferner an den Wettereinfluss des Grundstücks denken. Je nachdem, in welcher Himmelsrichtung Sie bauen wollen, bekommen Sie unterschiedlich viel Sonne. Die Südseite ist aufgrund des vermehrten Sonnenaufkommens für gewöhnlich besonders beliebt, nicht selten jedoch teurer als ein vergleichbares Grundstück im Norden. Haben Sie einen Grund gefunden, der Ihren Vorstellungen entspricht, sollten Sie den Bebauungsplan der Gemeinde oder Stadt besorgen. So stellen Sie sicher, dass bereits bei der Planung alle späteren Vorgaben eingehalten werden. Sie ersparen sich dadurch viel Stress und bares Geld.

Ist der Bauplatz ausgewählt, können Sie darüber nachdenken, welchen Haustyp Sie bevorzugen. Zur Auswahl stehen unter anderem Reihen-, Fertig- und Massivhäuser. Jedes Haus verfügt über spezielle Vor- und Nachteile. So sind Reihen- oder Fertighäuser deutlich günstiger als ein Massivhaus, das allerdings bessere Qualität und mehr Privatsphäre bietet. Um einen besseren Überblick über die vielen Angebote zu erhalten, können Sie Hauskataloge anfordern. Als nächsten Schritt sollten Sie einen passenden Baupartner auswählen. Die Konditionen und Leistungen sollten Ihnen zusagen, eine vertragliche Absicherung für den Fall einer Insolvenz des Unternehmens sollte in jedem Fall bestehen.

Beim Hausbau können Sie schließlich zwischen zwei Vorgehensweisen wählen: Entweder lassen Sie Ihre Immobile „schlüsselfertig“ bauen, oder Sie suchen selbstständig nach Handwerkern. Bauen Sie Ihr Heim schlüsselfertig, haben Sie lediglich einen Vertragspartner. Dieser kümmert sich um den gesamten Ablauf des Projekts. Der Bau wird zu einem Festpreis erworben. Sie können die Organisation natürlich auch selbst in die Hand nehmen und gemeinsam mit Handwerkern Ihr Traumhaus bauen. Der zeitliche und finanzielle Aufwand ist in diesem Fall deutlich höher, individuelle Wünsche können jedoch einfacher realisiert werden.

Die durchschnittlichen Kosten für ein Eigenheim liegen in Deutschland bei etwa 200.000 Euro. Je nach Region und Bauvorhaben variieren die Aufwendungen stark. Sie sollten sich daher möglichst früh mit dem Thema Baufinanzierung beschäftigen. Die meisten Bauherren nehmen einen Immobilienkredit in Anspruch. Dieser funktioniert im Prinzip genauso wie ein herkömmliches Darlehen. Der Kreditgeber überlässt dem Kreditnehmer eine feste Kreditsumme, die anschließend inklusive Zinsen zurückgezahlt werden muss. Da es bei Immobilienkrediten zumeist um hohe Summen geht, wird die finanzierte Immobilie als Sicherheit für die Bank hinterlegt. Kann der Kreditnehmer die Raten nicht zurückzahlen, wird das Haus an das Kreditinstitut überschrieben.

Der Immobilenkredit ist zumeist zweckgebunden, das bedeutet, dass Sie nicht frei über das Geld verfügen können. Das Vermögen der Bank muss also in Ihr Bauvorhaben fließen und darf nicht für andere Zwecke genutzt werden. Vor Aufnahme des Kredits sollten Sie sich über die benötigte Höhe des Kredits, eine geeignete Laufzeit sowie die Art der Tilgung bewusst sein. Die meisten Bauherren entscheiden sich für ein sogenanntes Annuitätendarlehen. Dieses zeichnet sich durch eine monatlich gleichbleibende Rate aus.

Immer wichtiger wird es zudem, auf die Energieeffizienz Ihres Hauses zu achten. Je kompakter das Haus gebaut wird, desto niedriger ist sein Energieverbrauch. Damit sparen Sie Heizkosten und leisten gleichzeitig Ihren Beitrag zum Klimaschutz. Über den Energieverbrauch Ihres Hauses entscheidet jeder Erker, Mauervorsprung und insbesondere die Konstruktion des Dachs. Eine kompakte Bauform verspricht einen niedrigen Energieverlust und schont Geldbeutel und Umwelt.

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