Leptospirose

Schutz für den Hund: Vierbeiner impfen lassen

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Leptospirose kann bei Hunden unter anderem zum Nierenversagen führen. Deshalb sollte man das Tier impfen lassen.

Vorsicht ist geboten beim Gassigehen. Gefährliche Krankheitserreger lauern im Freien überall. Und sie werden immer resistenter. Es ist ratsam, sich beim Tierarzt immer wieder über neue Impfstoffe zu erkundigen.

Berlin - Eine Impfung schützt Hunde vor der Krankheit Leptospirose. Da mehrere Bakterienstämme die Infektion auslösen können, sollten Halter beim Tierarzt gezielt nach neuen Impfstoffen fragen. Diese immunisieren das Tier gegen vier Stämme des gefährlichen Erregers, erläutert die Bundestierärztekammer.

Die Erkrankung kann zu Nierenversagen und Atemnot führen. Geimpft wird bei Welpen je nach Hersteller ab der sechsten beziehungsweise achten Woche. Im Abstand von zwei bis vier Wochen ist eine zweite Impfung nötig. Damit der Schutz bestehen bleibt, sollten Besitzer ihr Tier jährlich erneut impfen lassen.

Hauptwirte der Leptospiren sind wildlebende Mäuse und Ratten, Insektenfresser oder auch Wildschweine. Die Erreger werden von infizierten Tieren mit dem Urin ausgeschieden. Eine große Gefahr für Hunde ist deshalb mit Bakterien verunreinigtes Wasser, etwa in Pfützen. Außerdem können sich Hunde durch die Jagd auf Nager infizieren oder direkt bei infizierten Artgenossen.

dpa/tmn

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