Schlafrhythmus und Schule: "Eulen" haben es schwerer

+
Anderer Biorhythmus: Viele Jugendliche würden von veränderten Schulanfangszeiten auch körperlich profitieren. Foto: Thomas Eisenhuth

Die erste Stunde beginnt meistens um acht Uhr morgens - das Schulsystem nimmt auf den individuellen Biorhythmus junger Menschen keine Rücksicht. Das hat auch Auswirkungen auf die Leistung, fand jetzt eine Studie heraus.

Heidelberg (dpa/tmn) - Todmüde in der ersten Stunde sitzen - so geht es vielen Jugendlichen. Denn weite Teile der 12- bis 20-Jährigen sind laut einer Studie sogenannte Eulen. Das sind Schlaftypen, die abends länger wach sind und morgens schwer aus den Federn kommen.

Die Lerchen sind ihr Gegenpaar: Sie sind Frühaufsteher. Wer am Nachmittag oder Abend seine höchste Leistungsfähigkeit erreicht, der hat es in der Schule schwerer. Das belegt eine Studie eines deutsch-italienischen Forscherteams.

Es analysierte 31 Studien mit mehr als 27 300 Teilnehmern. Die Eulen sind aber genauso intelligent wie die Lerchen, die Abendtypen müssen lediglich ihre Leistung zur falschen Zeit abrufen.

Abstract zur Studie (englisch)

Pressemitteilung der Uni Heidelberg

Mehr zum Thema:

Dschungelcamp 2017: Tag vier im Busch in Bildern

Dschungelcamp 2017: Tag vier im Busch in Bildern

Wunderschöner Winter: Das sind die besten Leserfotos 

Wunderschöner Winter: Das sind die besten Leserfotos 

Unfall an Stauende: Lkw-Fahrer tödlich verletzt

Unfall an Stauende: Lkw-Fahrer tödlich verletzt

Bericht: Amri war nahezu wöchentlich Thema bei Behörden

Bericht: Amri war nahezu wöchentlich Thema bei Behörden

Meistgelesene Artikel

Überraschung: Hier befindet sich das Dschungelcamp 2017

Überraschung: Hier befindet sich das Dschungelcamp 2017

Lohnt sich heiraten finanziell überhaupt noch?

Lohnt sich heiraten finanziell überhaupt noch?

In diesen Luxus-Häusern machen die Stars Urlaub

In diesen Luxus-Häusern machen die Stars Urlaub

Ohrenschmalz: So gefährlich sind Wattestäbchen

Ohrenschmalz: So gefährlich sind Wattestäbchen

Kommentare