Sammelwut bei Kindern nicht abwerten

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Sammeln ist für Kinder typisch. Wertvoll sind ihnen nicht nur kommerzielle Objekte, auch Fundstücke wie ein kaputter Stift oder eine alte Haarspange wandern in die Hosentasche. Foto: Frank Rumpenhorst

Freiburg (dpa/tmn) - Steine, Murmeln, Autobilder: Kinder lieben es, Dinge zu sammeln. Auch wenn Erwachsene viele der Gegenstände eher gering schätzen, geben sie dieser Leidenschaft am besten genügend Raum.

Was für Erwachsene Schrott ist, kann für Kinder sehr wertvoll sein, erläutert der Erziehungswissenschaftler Ludwig Duncker. Kinder üben beim Sammeln, mit Geduld bei der Sache zu bleiben und planvoll vorzugehen. Eltern sollten die Sammelwut des Nachwuchses nur im Hintergrund unterstützen: Zum Beispiel, indem sie Raum und Gelegenheiten zum Sammeln schaffen, oder die Dinge vor Übergriffen anderer Kinder schützen.

Mit Bewertungen halten sie sich dagegen besser zurück: Was wertvoll sei, bestimme und definiere allein das Kind, erläutert Duncker in der Zeitschrift "Familie & Co" (Ausgabe November 2014).

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