Kreuzfahrt

Zwei neue Schiffe für Hamburg im Sommer 2018

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Die "MSC Meraviglia" bietet viele überdachte Bereiche, so dass sie auch für kühle Gefilde gerüstet ist. Animation: MSC Kreuzfahrten Foto: MSC Kreuzfahrten

Von Hamburg aus können Urlauber im Sommer 2018 mit gleich zwei neuen Schiffe zu Kreuzfahrten aufbrechen: Die Hansestadt wird dann Basishafen für die "MSC Meraviglia" und die "Aida Perla" sein.

Hamburg (dpa/tmn) - Zwei große neue Kreuzfahrtschiffe werden im Sommer 2018 von Hamburg aus im Einsatz sein. Wie die Reederei MSC angekündigt hat, wird der Neubau "MSC Meraviglia" für eine Saison in der Hansestadt an der Elbe stationiert.

Wenige Tage zuvor hatte Aida Cruises mitgeteilt, dass die neue "Aida Perla" im März 2018 die derzeitige Route der "Aida Prima" ab Hamburg übernimmt. Damit bleibt die Stadt der Basishafen für ein neues großes Aida-Kreuzfahrtschiff.

Mit der "MSC Meraviglia" kommt noch einmal eine echte Größe hinzu: Das Schiff, das derzeit in der französischen STX-Werft entsteht, soll Platz für rund 5700 Passagiere bieten. Bei seiner Auslieferung im Jahr 2017 soll es das größte Schiff sein, das jemals für eine in Europa ansässige Reederei gebaut worden ist. Vom Mai 2017 an wird es zunächst im westlichen Mittelmeer unterwegs sein.

Die "Aida Perla" wird derzeit in der Mitsubishi-Werft in Japan gebaut. Von September 2017 an fährt sie zunächst im westlichen Mittelmeer ab Palma de Mallorca. Diese Route übernimmt dann im Frühjahr 2018 die "Aida Prima", die bislang ab Hamburg fährt und deren Basis im Herbst 2017 auf die Kanarischen Inseln verlegt wird. Die Lücke, in der Aida Cruises keine Kreuzfahrten im Wochenrhythmus ab/bis Hamburg anbietet, beträgt damit weniger als ein halbes Jahr.

Allerdings gab es für den Kreuzfahrtstandort Hamburg zuletzt auch einen Rückschlag: Norwegian Cruise Line fährt im Jahr 2017 deutlich seltener von der Hansestadt aus als ursprünglich geplant. Im Januar hatte die US-Reederei angekündigt, dass es von Mai bis Oktober 2017 insgesamt 19 Abfahrten mit der "Norwegian Jade" geben soll. Jetzt wurde die Zahl auf 6 im Juni und Juli reduziert. Fachmedien hatten berichtet, dass dies auch mit der geringeren Nachfrage nach Fahrten ab Hamburg zusammenhänge.

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