Mit dem Auto in den Urlaub: Tipps und Tricks zum europäischen Ausland

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Anders als in Deutschland muss man auf vielen Autobahnen Europas Gebühren zahlen - entweder, indem man sich eine Vignette kauft oder an einem Schalterhäuschen. Zur Kasse gebeten werden Urlauber in Österreich, Bulgarien, Rumänien, Ungarn, Slowenien, Tschechien, der Schweiz und der Slowakei für Schnellstraßen und Autobahnen. Je nach Streckenlänge auch in Italien, Frankreich, Spanien, Portugal, Griechenland, Kroatien, Norwegen, Serbien, Mazedonien und Polen. Achtung: „Mautflüchtlingen“ drohen oft saftige Bußgelder.
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Achtung an den Zapfsäulen in Frankreich: Dort gibt es - in einigen Regionen sogar schon flächendeckend - den Biokraftstoff E 10 (angeboten unter dem Namen SP95 E10). E 10 ist nicht für alle Fahrzeuge geeignet und kann zu Motorschäden führen. Frankreich-Urlauber mit Benzinmotor sollten also aufpassen und im Zweifelsfall lieber Super Plus tanken.
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Wer mit seinem Autogasfahrzeug an einer Tankstelle im Ausland hält, könnte eine böse Überraschung erleben. Denn nicht überall kan n man den deutschen Adapter verwenden. Es gibt drei verschiedene Arten: ACME  (u. a. in Deutschland, Belgien, Luxemburg, Irland, Teilen Österreichs und der Schweiz), Dish Coupling (u. a. in Frankreich, Italien, Griechenland und Portugal) und Bajonett (u. a. in Großbritannien, Norwegen, Spanien und den Niederlanden). Teilweise haben Tankstellen, die Autogas anbieten, allerdings mehrere Adapter-Arten vorrätig.
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Mit der Autobahnmaut allein ist es oft nicht getan. Es können zusätzlich Tunnel- und Brückengebühren anfallen. So muss man etwa Österreich auch für den Tauern-, Katschberg- und Arlbergtunnel zahlen. Auch in Italien, Spanien, Belgien, Frankreich, Kroatien, Norwegen, der Schweiz und den Niederlanden gibt es gebührenpflichtige Tunnel. In Deutschland kostet der Warnowtunnel in Rostock und der Herrentunnel in Lübeck etwas. Für einige Brücken wird man in Dänemark , Kroatien, Norwegen, Portugal, Schweden, Spanien, Frankreich, Polen und den Niederlanden zur Kasse gebeten.
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In den meisten europäischen Staaten gilt innerorts ein Tempolimit von 50 km/h. Ausnahmen sind Großbritannien (48 km/h), Bosnien und Herzegowina, Russland, Serbien, Ukraine, Weißrussland (alle 60) und Mazedonien (40 oder 60). Die Höchstgeschwindigkeit auf Landstraßen und Autobahnen variert dagegen. Meist ist sie auf Landstraßen auf 80 oder 90 beschränkt. In Norwegen darf man 90 km/h fahren, in Großbritannien 112 und in Schweden 70, soweit die Beschilderung nichts anderes vorschreibt.
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Andere Sitten herrschen im Ausland auch bei der Lichtpflicht. In Deutschland nicht vorgeschrieben, muss man in folgenden Ländern auch am Tag die Beleuchtung an haben: Dänemark, Estland, Finnland, Island, Litauen, Lettland, Mazedonien, Montenegro, Norwegen, Polen, Portugal (Schnellstraße IP 5), Schweden, Slowenien und Tschechien. In Italien , Russland und Ungarn ist Abblendlicht nur auf Autobahnen und Landstraßen vorgeschrieben.
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In Deutschland wird lediglich empfohlen, eine Warnweste im Auto dabei zu haben, in vielen europäischen Ländern dagegen ist das Tragen nach einem Unfall oder einer Panne Pflicht. Die Regelungen dazu können aber ganz unterschiedlich sein. So muss der Fahrer (in einigen Ländern alle Insassen) die Weste in Belgien, Bulgarien, Frankreich, Italien, Kroatien, Luxemburg, Österreich, Portugal, der Slowakei, Slowenien und Spanien nach einem Unfall oder einer Panne anlegen.
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Was tun, wenn es im Urlaub wirklich mal kracht? Zunächst einmal sollte man die Polizei verständigen (Achtung, Blaulichtsteuer in Österreich!). Die Polizei kommt in vielen Ländern allerdings nur, wenn eine Person verletzt wurde. Vor allem in Osteuropa sind Unfälle jedoch meldepflichtig. Mitführen sollten man einen so genannten Europäischen Unfallbericht, den die Beteiligten zusammen ausfüllen können.

Setzt man einen Reifen über die deutsche Grenze, gelten gleich ganz anderen Verkehrsregelungen. Wir haben Tricks und Tipps zusammengestellt, wie Sie den Durchblick trotzdem nicht verlieren.

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