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Urlaub im Erdbebengebiet: Wie sich Reisende schützen können

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In einem Gebäude sucht man sich am besten Schutz unter stabilen Möbeln oder Türrahmen. Foto: Oliver Berg/dpa

Italien, Türkei, Nepal, Japan: Das sind einige der Urlaubsländer, die immer wieder von Erdbeben erschüttert werden. Wie sollten sich Touristen verhalten, wenn sie eines der Gebiete erkunden und auf einmal die Erde bebt?

Potsdam (dpa/tmn) - Plötzlich wackeln die Häuser, und die Erde zittert: ein Erdbeben. Anders als viele Einheimische wissen Touristen in Erdbeben-Gebieten nicht immer, wie sie sich verhalten sollten. Das Deutsche Geoforschungszentrum ( GFZ) gibt Tipps.

Vorbereiten: Gute Vorbereitung ist wichtig, damit man bei einem Erdbeben schneller reagieren kann. Urlauber sollten in ihrer Unterkunft Fluchtwege ablaufen sowie mögliche Zufluchtsorte suchen. Mit Mitreisenden sollten sie für den Fall der Fälle einen markanten Treffpunkt außerhalb des Katastrophengebietes vereinbaren und einen Kommunikationsplan aufstellen.

Im Gebäude: Wer nicht direkt neben dem Ausgang im Erdgeschoss steht, sollte während des Erdbebens nicht versuchen, das Gebäude zu verlassen. Das ist am gefährlichsten, denn herumfliegende Gegenstände und Glassplitter können einen verletzen. Idealerweise sucht man Schutz unter stabilen Möbeln oder Türrahmen - und hält sich gut fest. Mit einem Arm sollte man seinen Kopf und sein Gesicht schützen. Abstand sollten Betroffene von Fenstern, Regalen oder Stehlampen halten.

Im Freien: Wer sich draußen aufhält, sollte sich bei einem Erdbeben schnellstmöglich einen freien Platz suchen - weit weg von Gebäuden, Bäumen oder Straßenlampen. Vorsicht auch am Fuße von Steilhängen: Dort besteht Steinschlag-Gefahr. Bebt die Erde an flachen Küstenregionen, sollten Urlauber ins Landesinnere möglichst zu einem erhöhten Punkt laufen. Das Erdbeben kann einen Tsunami auslösen.

GFZ: Erdbeben-Merkblatt

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