Corona-Pandemie

Urlaub in Deutschland in Sicht: Diese Bundesländer wollen schon bald Hotels öffnen

Der Pfingst-Urlaub in Deutschland ist zum Greifen nahe: Immer mehr Bundesländer kündigen nun Lockerungen für den Tourismus an. Hier die Pläne im Überblick.

Plötzlich geht alles Schlag auf Schlag: Während es monatelang keine Öffnungsperspektive für Hotellerie und Gastronomie vonseiten der Politik gab, wollen nun gleich mehrere Bundesländer die Regeln für den Tourismus- und Freizeitbereich lockern – am besten noch vor Pfingsten*.

Urlaub in Deutschland: Die geplanten Lockerungen der Bundesländer in der Übersicht (Stand: 10. Mai)

  • Baden-Württemberg: Bei entsprechend niedrigen Corona-Infektionszahlen sei es laut Ministerpräsident Winfried Kretschmann möglich, Biergärten und Hotelbereiche in den Pfingstferien zu öffnen.  „Wenn man das nochmal verbindet mit einer entsprechenden Teststrategie, mit der Vorlage des Impfausweises, wenn man voll geimpft ist, dann kann man da schon Schritte in diese Richtung machen“, sagte er laut einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. Dazu müsse die 7-Tage-Inzidenz in Landkreisen und Regionen an fünf Tagen unter 100 sein, erklärt Gesundheitsminister Manne Lucha. Ab 100 greift nämlich die Bundesnotbremse. Auch Öffnungen im Rahmen von Modellprojekten seien denkbar.
  • Bayern: Das Kabinett hat bereits umfangreiche Öffnungsschritte für Landkreise und kreisfreie Städte mit einer stabilen Inzidenz von unter 100 beschlossen. Ab 21. Mai dürfen dann Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze wieder öffnen. Schon ab Montag (10. Mai) ist es bei stabiler Inzidenz unter 100 erlaubt, Außengastronomie, Theater, Konzert- und Opernhäuser sowie Kinos zu öffnen. Es gelten aber Hygienekonzepte sowie Masken- und Testpflicht. Außerdem müssen fest Termine gebucht werden.
  • Berlin und Brandenburg: Berlin will in enger Abstimmung mit Brandenburg darüber entscheiden, ob an Pfingsten Außenbereiche von Cafés und Restaurants geöffnet werden sollen. Allerdings ist von einer Öffnung der Hotels und Lockerungen für den Tourismus noch keine Rede.
  • Mecklenburg-Vorpommern: Mecklenburg-Vorpommern war in den letzten Monaten sehr strikt, was den Tourismus anging. Regelmäßig wurden Tagestouristen aus anderen Bundesländern ausgewiesen. Nun sollen aber Tagesausflüge wieder erlaubt werden – solange die Reisenden vollständig geimpft sind oder es sich um Zweitwohnungsbesitzer handelt. Touristische Übernachtungen in Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen oder auf Campingplätzen sollen aber weiterhin verboten sein. Zu beachten ist: Wenn Familien anreisen wollen, muss auch die gesamte Familie vollständig geimpft sein.
  • Niedersachsen: Auch Niedersachsen will ab Montag (10. Mai) mit einem Stufenplan Lockerungen vornehmen. Dann ist in Landkreisen und Großstädten mit einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 100 die Öffnung von Handel, Gastronomie, Tourismus und Kulturveranstaltungen im Freien erlaubt, erklärte Ministerpräsident Stephan Weil laut dpa. Für die ersten drei Wochen darf der Tourismus aber nur für die Einwohner Niedersachsens öffnen. Bald darauf sollen aber auch die anderen Bundesbürger und internationale Reisende in Niedersachsen Urlaub machen dürfen. Zur Öffnungsstrategie gehören negative Schnelltests oder ein Impfnachweis.
  • Rheinland-Pfalz: Am 11. Mai soll im Ministerrat der Beschluss für mehr Öffnungsschritte gefasst werden. Damit könnte zu den Pfingstferien der kontaktarme Urlaub in einer Ferienwohnung oder auf dem Campingplatz mit eigener sanitärer Anlage ermöglicht werden, sagte Ministerpräsidentin Dreyer laut dem Deutschlandfunk. Voraussetzung ist eine stabile Inzidenz unter 100.
  • Sachsen: Bei einer Inzidenz unter 100 will Sachsen Übernachtungen auf Campingplätzen und in Ferienwohnungen erlauben. Die Regierung setzt auf eine Kontakterfassung. Erst wenn der Inzidenz-Wert unter 50 fällt, sollen Übernachtungen in Hotels und Pensionen erlaubt sein. Voraussetzung sind eine Buchung, ein negativer Test und die Kontakterfassung. Auch die Außenbereiche von Gastronomien sollen dann unter Auflagen wieder öffnen dürfen.
  • Sachsen-Anhalt: Ab kommender Woche sollen bei niedrigen Infektionszahlen die Außengastronomie und bestimmte touristische Angebote wieder erlaubt sein. Auch die Außenbereiche von Schwimmbädern sollen wieder öffnen dürfen. Im Rahmen von Modellprojekten könnten laut Wirtschaftsminister Armin Willingmann auch Innenbereiche aufmachen – zum Beispiel in Kunst, Kultur und Hotellerie.
  • Schleswig-Holstein: In Schleswig-Holstein locken die Modellprojekte in der Schlei-Region mit Eckernförde, dem Kreis Nordfriesland mit der Ferieninsel Sylt und die innere Lübecker Bucht bereits einige Urlauber an. Ab dem 17. Mai soll nun auch das gesamte Bundesland für Geimpfte, Genesene und Getestete öffnen. Unter strengen Vorgaben dürfen die Touristen in Beherbergungsbetriebe übernachten oder den Innenbereich von Gaststätten besuchen.
  • Thüringen: Auch in Thüringen sind bei einer stabilen Inzidenz unter 100 Lockerungen möglich. Am Donnerstag (6. Mai) soll eine Verordnung in Kraft treten, die automatische Öffnungsschritte vorsehen: zum Beispiel bei der Außengastronomie, beim Camping oder bei der Buchung von Ferienhäusern.

(fk) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Lesen Sie auch: Quarantäne-Aus bei der Einreise: Mehr Lockerungen für Geimpfte schon am Wochenende?

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
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2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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