Corona-Regeln

Familien-Urlaub mit ungeimpften Kindern? In diesen Reiseländern ist es möglich

Eine Familie mit kleiner Tochter steht auf einem Felsen am See.
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Immer mehr Länder lockern für Geimpfte. Doch Kinder bleiben dabei oft außen vor.

Für viele Familien steht die Urlaubsplanung für den Sommer auf der Kippe. Denn während Eltern bis dahin geimpft sein könnten, sieht es bei Kindern eher schlecht aus.

In Deutschland können sich vollständig Geimpfte und Genesene seit Kurzem wieder über mehr Freiheiten im Alltag* freuen. Das betrifft auch das Reisen: So müssen Betroffene nach der Rückkehr aus Risiko- oder Hochrisikogebieten nicht mehr in Quarantäne – einzig bei der Rückkehr aus Virusvarianten-Gebieten gilt noch die Pflicht zur Selbstisolation.

Sommer-Urlaub mit ungeimpften Kindern möglich?

Allerdings wurde bei den neuen Regelungen bisher nicht beachtet, wie mit Familien mit geimpften Eltern und ungeimpften Kindern verfahren werden soll. In Mecklenburg-Vorpommern sind Tagesausflüge für Familien mit ungeimpften Kinder gar tabu: „Wenn Mitglieder der Kernfamilie nicht ‚vollständig geimpft‘ sind, gilt die Einreisemöglichkeit leider nicht“, erklärte die Gesundheitsministerin des Landes der Ostsee Zeitung.

Das Problem wird sich zum Sommer-Urlaub hin wohl weiter verschärfen, da immer mehr Erwachsene dank fortschreitender Impfkampagne für Impfungen infrage kommen. Ein Impfangebot für Jugendliche zwischen zwölf und 18 Jahre hingegen ist laut Aussagen von Gesundheitsminister Jens Spahn erst zum Ende der Sommerferien geplant.

Auch interessant: Urlaub an Pfingsten 2021: Das sind die begehrtesten Reiseziele der Deutschen.

Corona-Regeln: Diese Urlaubsländer erleichtern den Familien-Urlaub

Viele Länder erlauben die Einreise ohne Einschränkungen nur für Geimpfte oder Genesene – Familien mit ungeimpften Kindern bleiben außen vor. Auch Kreuzfahrten schließen teilweise ungeimpfte Gäste aus. Trotzdem gibt es ein paar Länder, die bei Familien punkten können.

Video: Österreich bringt den grünen Pass für alle

  • Österreich plant große Öffnungsschritte ab dem 19. Mai* – auch für Urlauber. Seit der Ankündigung der Lockerungen verzeichnet der Reiseveranstalter DER Touristik laut Spiegel einen „enormen Anstieg an Buchungsanfragen von Familien“. Die neuen Regelungen erlauben die Einreise ohne Quarantäne für Geimpfte, Getestete und Genesene, solange sie nicht aus Hochrisikogebieten kommen. Zudem sollen bald schon Erstimpfungen genügen, um mehr Freiheiten zu erlangen. Es gilt aber zu beachten: Österreich ist aus Sicht der Bundesregierung weiterhin ein Risikogebiet, weshalb für ungeimpfte Reisende eine Quarantänepflicht bei der Rückkehr nach Deutschland besteht.
  • Griechenland macht sich ebenfalls Gedanken um jüngere Reisende: Hier dürfen neben Geimpften und Genesenen auch Getestete ab fünf Jahren ohne Beschränkungen einreisen. Das Land gehe „besonders entschlossen und verantwortungsvoll auf seine Gäste zu“, erklärte Ingo Burmester, Chef von DER Touristik.
  • Dänemark erlaubt laut Auswärtigem Amt die Mitreise von Kindern unter 18 Jahren, sofern die Eltern vollständig geimpft sind. Für 15- bis 17-Jährige besteht aber weiter die Testpflicht vor und nach der Einreise, heißt es. Voraussetzung ist, dass die Familie aus einem EU-Land kommt, das nicht als Risikogebiet gilt.

(fk) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Lesen Sie auch: Urlaub an Pfingsten 2021 doch nicht möglich? Tourismusbeauftragter trifft Prognose für Reisen.

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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