Urlaub 2021

Corona-Impfstoff: Können wir nächstes Jahr wieder normal verreisen?

Die Entwicklung eines Corona-Impfstoffes hat einen entscheidenden Schritt nach vorne gemacht. Heißt das, dass Reisen 2021 wieder ganz normal möglich sind?

Endlich gibt es Hoffnung auf ein Ende der Corona-Pandemie: Das deutsche Unternehmen Biontech und das amerikanische Pharmaunternehmen Pfizer haben in Zusammenarbeit einen Impfstoff entwickelt, der eine überraschend hohe Wirksamkeit aufweist. In der kommenden Woche soll das Präparat bei der US-Arzneimittelbehörde FDA beantragt werden – parallel wird vorraussichtlich auch ein Antrag bei der europäischen Arzneimittelbehörde EMA gestellt, wie der WDR berichtet.

Aber heißt das wirklich, dass wir im nächsten Jahr schon wieder zur Normalität zurückkehren können? Werden Reisen wieder ohne Einschränkungen möglich sein? Dazu gibt nun der Tourismusforscher Jürgen Schmude eine Einschätzung ab.

Corona-Impfstoff: Reisen bald wieder ohne Einschränkungen?

Viele hoffen auf ein Jahr 2021 ohne Corona-Pandemie.

Aktuell vermiesen Reisewarnungen* und verschärfte Corona-Maßnahmen das Reise-Vergnügen. Nach Ansicht von Jürgen Schmude wird das noch eine Weile so bleiben: „Die Tourismusbranche wird sich irgendwann erholen. Aber: Im Jahr 2021 werden wir nicht wieder normal reisen. Diese Hoffnung müssen wir langsam aufgeben. Denn die zweite Welle hat uns mit ihrer Wucht überrannt. Dadurch steht gerade vieles auf der Kippe – unter Umständen auch die Fernreise im nächsten Jahr“, erklärte der Experte auf Anfrage des Online-Portals Reisereporter.

Zwar gibt der Impfstoff Hoffnung auf Besserung, allerdings wird die flächendeckende Immunisierung – die eine Voraussetzung für uneingeschränktes Reisen sein wird – nicht so schnell vonstattengehen: „Das Ganze ist ja auch davon abhängig, wer sich zum Impfen bereit erklärt und wie mit Ländern verfahren wird, in denen nicht geimpft wird“, so Schmude. Hinzu kommt, dass die Impfung nach der Zulassung noch nicht für jeden bereitstehen wird – Experten raten dazu, zuerst Risikogruppen wie Menschen mit Vorerkrankungen oder Berufstätige im Gesundheitswesen zu immunisieren, wie unter anderem der Tagesspiegel berichtet.

Auch interessant: Urlaubsflaute im Corona-Jahr: Darauf kommt es beim Frühbuchen 2021 an.

Prognose: Deutsche Urlauber werden auch 2021 lieber in der Heimat bleiben

Schon dieses Jahr waren viele Urlauber unsicher, was die Reiseplanungen betrifft und wählten lieber eine Destination innerhalb Deutschlands, als in ferne Länder zu reisen. Dieser Reise-Trend wird sich nach Ansicht des Tourismusforschers fortsetzen: „Dann wird es darauf ankommen, in möglichst sichere Länder zu reisen. Und die Wahrnehmung der Sicherheit vor Ort ist auch von der Pandemie-Lage in der Destination abhängig.“ Zumindest soll die Plattform Covax, die von der Weltgesundheitsorganisation Covax ins Leben gerufen worden ist, für eine global faire Verteilung des Impfstoffes sorgen. *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Lesen Sie auch: Nicht Italien, nicht Kroatien: Dieses Reiseziel ist bei Deutschen 2021 begehrter denn je.

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

Rubriklistenbild: © dpa/Julian Stratenschulte

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