Schreiende Kinder, Essen, Kontrollen

Was beim Fliegen am meisten nervt

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Im Flugzeug ist es manchmal ganz schön eng.

Plärrende Kinder, unbequeme Sitze, mieses Essen, teure Tickets: Eine Umfrage zeigt jetzt, was Passagiere im Flugzeug am meisten stört.

Über den Wolken herrscht manchmal dicke Luft. Eine Sache nervt die Passagiere beim Fliegen besonders: Unbequeme Sitze sind für  Flugreisende (22 Prozent) das größte Übel. So lautet das Ergebnis einer Umfrage des Reiseportals Tripadvisor unter seinen deutschsprachigen Usern. Demnach sind auch lange Warteschlangen beim Sicherheits-Check Flugreisenden ein Dorn im Auge (15 Prozent). Teure Tickets und Airline-Steuer vermiesen 11 Prozent die gute Laune über den Wolken. Unausstehlich sind mehrfache Sicherheitskontrollen (11 Prozent), unvorhersehbare Verspätungen (10 Prozent) und die Mitreisende (neun Prozent).

Problem-Passagier

Ellenbogen an Ellenbogen in der Maschine zu sitzen ist für viele schon eine Qual. Ein quasselnder Sitznachbar kann diese vergrößern. Lange Gespräche sind an Bord nämlich nicht gefragt. Nur knapp neun Prozent der Befragten stufen sich dort selbst als gesellig ein, während 70 Prozent Smalltalk genügt. 22 Prozent stufen sich als eher verschlossen ein.

Rückenlehne und Ruhe

Das ständige Verstellen der Rückenlehne durch den Vordermann bringt fast jeden fünften Fluggast (19 Prozent) auf die Palme. Wenn Eltern ihren Nachwuchs nicht unter Kontrolle haben, fühlen sich 17 Prozent gestört. Ein absolutes No-Go im Flieger sind Kinder, die ständig gegen die Rückenlehne treten. 13 Prozent gehen deswegen in die Luft. 

Allerdings würden Reisende für kinderfreie Flüge nicht mehr zahlen (67 Prozent). Eher würden die Befragten sogar auf Service an Bord verzichten, um Kosten zu sparen. Für einen billigeren Flug würde fast jeder Zweite einen unbequemen Sitz akzeptieren (48 Prozent), einen Zwischenstopp einplanen (41 Prozenten) oder für die Toilette bezahlen.

Um den Preis für ein Ticket zu reduzieren, könnten bei Langstrecken  53 Prozent auf alkoholische Getränke, 51 Prozent auf Zeitungen und 43 Prozent auf Kopfhörer verzichten. Zeitungen (73 Prozent ), Soft Drinks (49 Prozent) und Spucktüten (43 Prozent) sind bei Kurzstrecken überflüssig.

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Flugkosten sind für meisten bei der Buchung der ausschlaggebende Faktor (57 Prozent). Haben Reisende jedoch schlechte Erfahrungen mit einer Fluggesellschaft gemacht, würden sie diese nicht mehr wählen (77 Prozent), selbst wenn sie das günstigste Angebot haben.

ml

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