Nichts für schwache Nerven

20 Stunden am Tag: Kreuzfahrt-Mitarbeiter verraten, wie die Arbeit an Bord wirklich ist

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Die Arbeit auf dem Kreuzfahrtschiff kann schlauchen. (Symbolbild)

Ist die Arbeit auf dem Kreuzfahrtschiff aufregend - oder ist es ein Knochenjob, der unschöne Seiten beinhaltet? Kreuzfahrtangestellte haben es verraten.

Wie ist es wohl, das Arbeiten auf einem Kreuzfahrtschiff? Aktuelle und ehemalige Kreuzfahrt-Mitarbeiter haben es nun verraten - und dabei einige unschöne Dinge ans Licht gebracht.

Kreuzfahrt-Mitarbeiter berichten von Zuständen an Bord

Gegenüber dem Portal Business Insider plauderten aktuelle und ehemalige Mitarbeiter aus dem Nähkästchen. Eine ehemalige Bar-Frau einer Kreuzfahrtlinie erklärte, dass die Arbeitsumgebung auf einem Kreuzfahrtschiff "nicht gesund" sei.

Von ihrem Vorgesetzten sei sie vor Passagieren angeschrien worden. Nach einem Vorfall habe sie ein Gast gefragt, warum sie sich von ihrem Chef derart schlecht behandeln ließe. "Ich wusste nicht, wie ich antworten sollte", so die ehemalige Mitarbeiterin, die anonym bleiben wollte.

Lesen Sie hier: Kreuzfahrt-Passagiere stecken in Lift fest: Eine Stunde verspottet und dann von Bord geworfen?

Ein ehemaliger Mitarbeiter sprach davon, dass die Arbeit auf dem Schiff "zermürbend" sei. "Es war, als würde man an manchen Tagen für einen Mindestlohn arbeiten, nur wegen der Arbeitsbelastung", sagte er.

Anstelle eine Fünf-Tage-Arbeitswoche, arbeiten die meisten Kreuzfahrt-Mitarbeiter oft sieben Tage in der Woche - für die gesamte Dauer der Anstellung. Diese beträgt meist zwischen zwei und elf Monaten.

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Auch die tägliche Arbeitszeit überschreite die Dauer einer gewöhnlichen Anstellung um viele Stunden. Manchmal müssten Kreuzfahrt-Mitarbeiter bis zu 20 Stunden am Tag arbeiten.

Hinzu käme, dass die Kreuzfahrtunternehmen nie die Leistungen eines einzelnen Mitarbeiters wahrnehmen würden, was auf Dauer belastend sei. "Die Branche ist einfach zu groß und wächst zu schnell. Es gibt keinen Platz für das Unternehmen, um zu bemerken, dass Einzelpersonen gute Arbeit leisten", so ein Mitarbeiter der Royal Caribbean.

Auch interessant: Kreuzfahrt-Mitarbeiter beichten: Diese Skandale sind auf hoher See wirklich passiert.

sca

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
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2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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