Corona-Pandemie

Deutsches Nachbarland streicht Risikoliste und lockert Einreise-Regeln massiv

Ein Wanderer blickt von seinem Weg am Monte Generoso in der Schweiz auf die umliegende Landschaft herab.
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Die Schweiz nimmt große Lockerungen für Einreisende vor.

Europa ist weiterhin im Lockerungs-Modus, was die Corona-Pandemie angeht. Nun vereinfacht auch ein deutsches Nachbarland seine Einreise-Bestimmungen.

Die Schweiz hat nun beschlossen, die bisherige Risikoliste des Bundesamtes für Gesundheit zu streichen. Sie ist mit der Risikoliste des Robert Koch-Instituts in Deutschland vergleichbar. Stattdessen sollen nur noch Staaten und Gebieten geführt werden, in denen besorgniserregende Virusmutationen umgreifen. Zudem soll es generell Lockerungen bei der Einreise sowie für Geimpfte und Genesene geben. Die neuen Regelungen sind seit dem 26. Juni in Kraft.

Schweiz lockert Corona-Bestimmungen bei der Einreise

Ähnlich wie es Deutschland zum 1. Juli plant*, sollen auch in der Schweiz nur noch Virusvariantengebiete auf einer Liste geführt werden. Das wurde nun endgültig entschieden, wie travelnews.ch berichtete. Bei der Einreise in die Schweiz soll mit dem 26. Juni ein Antigen-Schnelltest ausreichend sein – bisher waren nur die teureren PCR-Tests erlaubt. Für Reisende aus Deutschland entfällt die Quarantänepflicht. Geimpfte und Genesene können ebenfalls ohne Quarantäne einreisen und brauchen auch keinen negativen Test. Sogar aus Virusvarianten-Gebieten ist die Einreise von vollständig Geimpften und Genesenen ohne Quarantäne dann erlaubt, solange der verwendete Impfstoff einen hohen Schutz gegen die Delta-Variante vorweist.

Die Quarantänepflicht soll grundsätzlich für Reisende aus den Schengenraum abgeschafft werden, informiert das Portal aboutravel.ch zudem. Die Testpflicht soll außerdem nur noch für Flugreisende gelten, die nicht geimpft oder genesen sind. Auch Kontaktdaten werden in Zukunft nur noch bei der Einreise mit dem Flugzeug verlangt.

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Schweiz-Urlaub: Maskenpflicht im Freien fällt

Neben den Einreise-Bestimmungen fällt die Maskenpflicht in Außenbereichen von öffentlich zugänglichen Einrichtungen, Restaurants und in Freizeitbetrieben. Im öffentlichen Verkehr werden zum Beispiel Haltestellen oder Unter- und Überführungen angesehen, die mindestens zweiseitig großflächige geöffnet sind. Es gilt aber weiterhin: Wo der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, muss eine Maske getragen werden. (fk) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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