Die ideale Reisekasse

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Die ideale Reisekasse: Bargeld und Kreditkarte.

Urlauber sollten sich im Ausland nicht nur auf ein Zahlungsmittel verlassen. Mit welchen Geldmitteln Sie auf Reisen am besten fahren und dabei sparen.

Bargeld

Tanja Beller vom Bundesverband deutscher Banken rät dazu, bei der Ankunft am Ziel ein bisschen Bargeld im Portemonnaie zu haben — für die erste Taxifahrt oder das erste Abendessen. Das meiste Bargeld sollten Urlauber erst vor Ort tauschen. Dann gilt es allerdings herauszufinden, wo es dort Geld gibt.

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Denn wer 20 Euro pro Abbuchung zahlen muss, sollte lieber Bargeld mitnehmen. Nach Empfehlung des Bankenverbands gehört aber nicht mehr als ein Drittel des Reisebudgets bar ins Gepäck.

Reisen in Nicht EU-Länder

Wer in ein Nicht-Euro-Land fährt, sollte sich vor der Reise einen Teil der Landeswährung zu Hause besorgen. „Gängige Währungen sind in den Hauptgeschäftsstellen vorhanden“, erklärt Michaela Roth vom Sparund Girokassenverband Berlin. Besondere Währungen aus exotischeren Reiseländern müssten bestellt werden – das dauert etwa drei bis vier Tage.

Kreditkarten

Die Kreditkarte kann eine sinnvolle Ergänzung sein. „Sie ist nicht für jeden ein Muss“, sagt Banken-Sprecherin Beller. Aber in klassischen Kreditkartenländern wie Neuseeland, Australien oder den USA lohne es sich, die Karte dabeizuhaben: „Wenn man gerade keinen Geldautomaten in der Nähe hat, aber im Hotel mit Karte zahlen kann, ist das sehr praktisch.“

In abseits gelegenen Gebieten sollten Urlauber vorher im Internet oder im Reiseführer checken, wo und ob dort ein Geldautomat zu finden ist.

EC-Karte

Auch eine Girocard, früher EC-Karte genannt, sollte im Reisegepäck sein. Inhaber von Bankkundenkarten müssen sich weltweit keine Sorgen machen, so Beller. Sie können sich fast überall Geld aus dem Automaten ziehen oder auch mit der Karte zahlen.

Gebühren

Die Gebühren für eine Kartenzahlung oder das Geldabheben mit Karte sollte der Urlauber noch vor der Reise bei seiner Hausbank erfragen, empfiehlt Beller. „Sonst kann die Überraschung groß sein.“ Teilweise arbeiten die Banken zusammen. Bei Kooperationsbanken im Ausland sei das Abheben meist günstiger.

Bei Bargeldabhebung am Automaten mit der Girocard wird meist ein Prozent des Abhebungsbetrages verlangt, mindestens aber 3,50 bis zehn Euro.

Mit der Kreditkarte fällt im EU-Bereich beim Kauf in Geschäften keine Gebühr an. Beim Geldabheben am Automaten hingegen schon. Die Gebühr beträgt zwischen zwei und vier Prozent der abgehobenen Summe, mindestens zwischen fünf und 7,50 Euro.

uf.

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