Aus Malta wurde nichts

„Falscher“ Impfstoff ist schuld: Paar aus England darf trotz Impfung nicht in den Urlaubsflieger einsteigen

Von Manchester aus sollte es für das Ehepaar Hardy mit dem Flieger nach Malta gehen, doch daraus wurde nichts.
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Von Manchester aus sollte es für das Ehepaar Hardy mit dem Flieger nach Malta gehen, doch daraus wurde nichts.

Die Rentner Steve und Glenda Hardy wollten ihren Sohn auf Malta besuchen. Doch ein TUI-Mitarbeiter verwehrte ihnen den bereits gebuchten Flug.

Jeder kennt es: Das schöne und aufregende Gefühl, das man kurz vor der lange ersehnten Reise hat. Doch die Vorfreude von Steve und Glenda Hardy aus Großbritannien hielt nicht lange an. Die beiden wollten dem britischen News-Portal Mirror zufolge ihren Sohn auf Malta besuchen*, den sie seit über einem Jahr nicht gesehen hatten. Doch am Flughafen von Manchester kam es zur unschönen Überraschung: Ein Mitarbeiter des Reiseveranstalters TUI verwehrte den Rentnern den Zutritt ins Flugzeug, das nach Malta abheben sollte.

Der Blick in den Impfnachweis der Hardys hatte gezeigt, dass sie mit einem nicht in der EU zugelassenen Impfstoff geimpft wurden. Dem Mirror zufolge handelt es sich um den in Indien produzierten Astrazeneca-Impfstoff „Covishield“, den die beiden im März erhalten hatten. Dieser ist von der Europäischen Arzneimittel-Agentur EMA allerdings nicht für Europa zugelassen worden.

Malta spricht Einreiseverbot für Urlauber aus, die mit nicht in der EU zugelassenen Impfstoffen geimpft sind

Die Hardys wurden allerdings in Großbritannien geimpft und äußerten sich dem Portal Mirror gegenüber verärgert: „Da haben wir der Regierung vertraut. Boris Johnson sagte, dass es in diesem Land keinen indischen Impfstoff gab“, zitiert das Portal Der Westen Steve Hardy. Schließlich sei die Aussage des Premierministers „offensichtlich eine Lüge“ gewesen. Denn dem Paar wurde laut Impfbestätigung der indische Astrazeneca-Wirkstoff und nicht der in Europa zugelassene Wirkstoff Vaxzevria verabreicht.

Auch die vor der Reise getätigten PCR-Tests und die heruntergeladene Corona-App der britischen Gesundheitsbehörde NHS halfen nicht weiter: Die Hardys konnten ihre Reise nach Malta nicht antreten. Der Reiseveranstalter TUI bestätigte gegenüber der Redaktion von derwesten.de, dass Malta ein Einreiseverbot für Menschen mit dem „falschen“ Impfstoff verhängt hat. „Alle Airlines folgen beim Check-In den Richtlinien der Reiseländer. Malta hat definiert, dass einige Produktionschargen des Astrazeneca-Impfstoffes (die in Indien produziert wurden und von der EMA nicht zugelassen sind) zur Einreise nicht anerkannt werden. Deshalb dürfen alle Fluggesellschaften Gäste mit dieser Version des Impfstoffs nicht einreisen lassen. Daher hat nicht TUI die Einreise verwehrt, sondern der EU-Staat Malta durch seine Vorgaben selbst“, so TUI. (jg) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Weiterlesen: Heftige Impfreaktion nach zweiter Corona-Spritze? Forscher sieht das als Zeichen, dass „Impfung funktioniert“

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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