Totale Mondfinsternis 2018

In diesen Ländern haben Sie die beste Sicht auf den "Blutmond"

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In Deutschland hat man eine gute Sicht auf die totale Mondfinsternis 2018 - an anderen Flecken der Erde ist sie aber noch besser.

Einen Vollmond erleben wir in der Regel einmal im Monat - doch eine Mondfinsternis wie 2018 nur sehr selten. Auf diesen Winkeln der Erde sehen Sie am meisten davon.

Den Vollmond können Himmelsbeobachter meist einmal im Monat von allen Winkeln der Erde aus beobachten. In Amerika haben die besonderen Himmelsereignisse schöne Namen wie "Strawberry Moon" oder "Buck Moon". Damit ist meistens nicht das Aussehen des Vollmondes gemeint, sondern die Benennung bezieht sich auf ein spezielles Ereignis im Jahr, das zu dieser Vollmond-Zeit auftritt.

Zum "Strawberry Moon" im Juni reifen zum Beispiel die wilden Erdbeeren und beim "Buck Moon" im Juli wächst dem Rehwild langsam das Geweih nach.

Doch es gibt ein Ereignis im Juli, welches den klassischen Vollmond übertrumpft. Am 27. Juli 2018 findet nämlich die längste totale Mondfinsternis des 21. Jahrhunderts statt - und hier verändert sich tatsächlich die Farbe des Mondes. Wir zeigen Ihnen, wo Sie dieses Naturschauspiel am besten beobachten können.

Das passiert bei der totalen Mondfinsternis 2018

Astronomen sprechen von einer Mondfinsternis, wenn der Mond komplett den Schattenkegel der Erde durchläuft. Das heißt, Sonne, Erde und Mond bilden eine Linie, wobei die Erde sich in der Mitte befindet und ihren kompletten Schatten auf den Mond wirft.

Bei der Mondfinsternis 2018 dauert dieser Prozess eine ganze Stunde und 44 Minuten und ist damit die längste Mondfinsternis im 21. Jahrhundert. Erst am 9. Juni 2123 wird dieser Wert um drei Minuten übertroffen. Das Ereignis wird auch als Blutmond bezeichnet, weil die Erde das Licht der Sonne nicht komplett abschirmen kann und der Mond deshalb als rotleuchtend in Erscheinung tritt.

Um 20.24 Uhr tritt der Mond in den Kernschatten der Erde ein, hält sich dann vollständig dort auf und tritt um circa 0.19 Uhr wieder aus, wie die Deutsche Presseagentur berichtet. Die Hauptphase der Mondfinsternis geht von 21.30 Uhr bis 23.14 Uhr.

Lesen Sie hier, ob der Vollmond wirklich Einfluss auf unseren Schlafrhythmus hat.

Muss ich weit reisen, um die Mondfinsternis zu sehen?

In Mitteleuropa ist diese Finsternis ebenfalls zu sehen, allerdings nicht unter den optimalsten Bedingungen, da der Mond beim Aufgang bereits teilweise verdunkelt ist. Die Hauptphase ist jedoch in voller Länge sichtbar, wie das Online-Portal Time and Date schreibt.

Wer dieses Spektakel jedoch in voller Manier beobachten möchte, ist in Griechenland und der Türkei - bei gutem Wetter - hervorragend aufgehoben. Hier können sich Interessierte die partielle und totale Mondfinsternis in voller Länge ansehen. Wer also sowieso vorhatte in diese Gefilde zu reisen, wird nun mit einer tollen Sicht belohnt. Auch der Süden und Osten Afrikas, sowie die arabische Halbinsel und Teile von Indien, bieten den Rundumschlag der Mondfinsternis.

Dafür ist der Austritt aus dem Halbschatten und Kernschatten der Erde hierzulande auch wieder schön sichtbar.

Auch interessant: Gibt es auch im Süden Polarlichter?

Bei Vollmond nach Rom - Reisen mit dem Nachtzug

Nachtzug von außen: "Den Römer fahren" sagen die Nachtzugführer, wenn sie von München in die italienische Hauptstadt fahren. Foto: Max Wegscheider/ÖBB/dpa-tmn
Nachtzug von außen: "Den Römer fahren" sagen die Nachtzugführer, wenn sie von München in die italienische Hauptstadt fahren. Foto: Max Wegscheider/ÖBB/dpa-tmn © Max Wegscheider
Im Schlafwagenabteil des Nightjet wird das Bett irgendwann aus der Wand gezogen - zuvor erinnert alles an ein gewöhnliches Zugabteil. Foto: Marek Knopp/ÖBB/dpa-tmn
Im Schlafwagenabteil des Nightjet wird das Bett irgendwann aus der Wand gezogen - zuvor erinnert alles an ein gewöhnliches Zugabteil. Foto: Marek Knopp/ÖBB/dpa-tmn © Marek Knopp
Ein Platz im Sechser-Liegewagen des ÖBB-Nachtzuges nach Rom kostet ab 59 Euro. Foto: Marek Knopp/ÖBB/dpa-tmn
Ein Platz im Sechser-Liegewagen des ÖBB-Nachtzuges nach Rom kostet ab 59 Euro. Foto: Marek Knopp/ÖBB/dpa-tmn © Marek Knopp
13 Stunden sind es von München bis Rom. Foto: Harald Eisenberger/ÖBB/dpa-tmn
13 Stunden sind es von München bis Rom. Foto: Harald Eisenberger/ÖBB/dpa-tmn © Harald Eisenberger
Sitzwagen im Nachtzug - das ist die günstigste Klasse. Foto: Harald Eisenberger/ÖBB/dpa-tmn
Sitzwagen im Nachtzug - das ist die günstigste Klasse. Foto: Harald Eisenberger/ÖBB/dpa-tmn © Harald Eisenberger
Während die Deutsche Bahn ihr Angebot eingestellt hat, betreiben die Österreichischen Bundesbahnen acht Strecken. Foto: Harald Eisenberger/ÖBB/dpa-tmn
Während die Deutsche Bahn ihr Angebot eingestellt hat, betreiben die Österreichischen Bundesbahnen acht Strecken. Foto: Harald Eisenberger/ÖBB/dpa-tmn © Harald Eisenberger
Raum für die nächtliche Hygiene: ein Badezimmer im Nightjet. Foto: Harald Eisenberger/ÖBB/dpa-tmn
Raum für die nächtliche Hygiene: ein Badezimmer im Nightjet. Foto: Harald Eisenberger/ÖBB/dpa-tmn © Harald Eisenberger
Essen und Getränke werden im Nachtzug serviert - einen eigenen Speisewagen gibt es nicht. Foto: Harald Eisenberger/ÖBB/dpa-tmn
Essen und Getränke werden im Nachtzug serviert - einen eigenen Speisewagen gibt es nicht. Foto: Harald Eisenberger/ÖBB/dpa-tmn © Harald Eisenberger
ÖBB-Nachtzugbetreuer Francisco Schrammel weiß genau, wer in seinem Nachtzug von München nach Rom unterwegs ist. Foto: Alexandra Stahl/dpa-tmn
ÖBB-Nachtzugbetreuer Francisco Schrammel weiß genau, wer in seinem Nachtzug von München nach Rom unterwegs ist. Foto: Alexandra Stahl/dpa-tmn © Alexandra Stahl
Schläft keine Minute: ÖBB-Nachtzugbetreuer Francisco Schrammel. Foto: Alexandra Stahl/dpa-tmn
Schläft keine Minute: ÖBB-Nachtzugbetreuer Francisco Schrammel. Foto: Alexandra Stahl/dpa-tmn © Alexandra Stahl
Ankunft nach der nächtlichen Zugfahrt im Bahnhof Rom Termini. Foto: Alexandra Stahl/dpa-tmn
Ankunft nach der nächtlichen Zugfahrt im Bahnhof Rom Termini. Foto: Alexandra Stahl/dpa-tmn © Alexandra Stahl
In die italienische Hauptstadt muss man nicht mit dem Billigflieger reisen - auch per Nachtzug ist das möglich. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn
In die italienische Hauptstadt muss man nicht mit dem Billigflieger reisen - auch per Nachtzug ist das möglich. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn © Andrea Warnecke
Ein neuer Tag erscheint durch das Zugfenster: Blick auf die Landschaft der Toskana. Foto: Alexandra Stahl/dpa-tmn
Ein neuer Tag erscheint durch das Zugfenster: Blick auf die Landschaft der Toskana. Foto: Alexandra Stahl/dpa-tmn © Alexandra Stahl

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