Schmerzensgeld?

Kreuzfahrt-Steward verletzt Passagier

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Rettungsring an der Reling.

Es war wohl einfach Pech: Auf einer Kreuzfahrt verletzte ein Steward einen Passagier mit seinem Tablett. Das Amtsgericht Rostock hat nun über das Schmerzensgeld entschieden.

Stößt auf einer Kreuzfahrt ein Steward mit einem Tablett gegen die Nase eines Reisenden, steht diesem Schmerzensgeld zu. Das hat das Amtsgericht Rostock entschieden (Az.: 47 C 135/12). Auf das Urteil weist die Deutsche Gesellschaft für Reiserecht in ihrer Zeitschrift „ReiseRecht aktuell“ hin.

Wunde an der Nase

In dem verhandelten Fall war ein Steward auf einer Kreuzfahrt im Roten Meer gegen das Nasenbein der Klägerin gestoßen. Dabei erlitt diese eine Risswunde. Danach war ihr schwindelig, sie begab sich in das Bordhospital. Dort wurde die Risswunde mit einem Pflaster fixiert. Den geplanten Ausflug nach Luxor trat die Frau auf ärztlichen Rat hin nicht an. Im weiteren Verlauf der Reise konnte sie nicht mehr im Pool und im Meer baden. Deshalb forderte sie Schmerzensgeld in Höhe von 600 Euro und Schadenersatz für entgangene Urlaubsfreuden in Höhe von 300 Euro.

Keine entgangene Urlaubsfreude

Das Amtsgericht sprach ihr 300 Euro Schmerzensgeld zu. Die Klägerin habe ein Recht darauf, während der Reise nicht verletzt zu werden. Kein Anspruch bestehe jedoch auf Schadenersatz für entgangene Urlaubsfreuden. Das setzte eine erhebliche Beeinträchtigung der Reise voraus. Die lag in dem Fall jedoch nicht vor. Die Folgen der Verletzungen klangen relativ schnell wieder ab.

Badehose, Bikini & Co.: Die schlimmsten Sünden an Strand und Pool

Strand Blondiene
Strandschönheiten aufgepasst! Im Sommerurlaub haben Frauen und Männer oft ähnliche Probleme: Wir müssen die Hüllen fallen lassen und unsere Alltagsklamotten in Badehose und Bikini tauschen. Was einfach klingt, geht manchmal schief. Die schlimmsten Sünden am Strand und Pool. © dpa
String Bikini
Nahtlose Bräune? Frauen sollten lieber auf oben ohne verzichten. Laut einer Umfrage von lasteminute.de finden 56 Prozent der Frauen oben ohne bei ihresgleichen ein No-Go. Ein String ist bestimmt Geschmackssache. Oft genügt wohl ein Blick in den Spiegel. © dpa
Bikini Strand
Kaum überraschend sehen es die Herren der Schöpfung weit weniger kritisch als Frauen, wenn diese sich eher knapp bekleidet in die Sonne legen oder in die Fluten werfen: bei Männern findet dies bei nur 37 Prozent keinen Anklang. Der String für den Mann ist ein absolutes Tabu. Auch übertrieben knackig sitzende Hosen sind für keinen eine Augenweide (48 Prozent der Frauen, 49 Prozent der Männer).  © dpa
Mit dem Herz-König Outfit sind Schwimmprofis zwar auf 50 Meter im Schnitt zwei Sekunden schneller, doch die Herzen der Damen lassen sich dabei kaum gewinnen. Sieben Prozent mögen keine knappen Badehosen ... © dpa
... selbst wenn das gute Stück die Handschrift eines Designers trägt.  © dpa
Sicherlich finden echte Kumpels das Borat-Badekostüm wahnsinnig lustig, aber leider feierte der Film mit Sacha Baron Cohen 2006 Premiere und das ist nun schon einige Jahre her, oder?! © dpa
Mankini
Die Modewelt lobte den Mankini. Der Einteiler ist aber weder Bikini noch Badeanzug. Männern (39 Prozent) gucken bei sowas lieber weg. 43 Prozent der Frauen halten das Schwimmoutfit für entbehrlich. © dpa
Füße Sand Strand
Keine Gnade gibt es auch für ungepflegte Füße. Wobei Männer hier mit sich weniger hart ins Gericht gehen. (Frauen 30 Prozent, Männer 20 Prozent) © dpa
Weiße Socken
Der weiße-Socken-in-Sandalen-Träger stirbt angeblich aus. Es werden aber immer noch welche gesehen. 53 Prozent der Männer und 47 Prozent der Frauen verabscheuen diese Kombi. © dpa-gms-tz
Haarige Aussichten: Der natürliche Look, wie hier von Robbie Williams sorgt auf Partys immer wieder für Diskussionen. Ein Pelz auf dem Rücken stört laut einer Umfrage von lasteminute.de nur 11 Prozent der Frauen (Männer sechs Prozent). © dpa
Beine Sommer
Bei Frauen ist der Sommer dagegen glatt: Unschön sind unrasierte Achseln (38 Prozent) und Beine (17 Prozent).   © dpa
Übrigens finden die Deutschen, dass ihre Landsleute im Urlaub am schlechtesten gekleidet sind. Dann folgen die Briten und die Russen. © dpa

dpa

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