Kinderreporter gesucht!

Komm mit ins Wildniscamp!

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Abenteuerspielplatz Natur: Kinderreporter für Abenteuerferien in Bad Feilnbach gesucht.

Regelmäßig haben wir von der Reiseredaktion neue Aufgaben für unsere Kinderreporter. Dieses Mal suchen wir drei Teilnehmer für das Wildniscamp in Bad Feilnbach, in dem viel Indianerwissen vermittelt wird.

„Die elektronischen Sachen müssen zu Hause bleiben“, sagt Dirk Schröder, der das Wildniscamp leitet. Ein paar Tage ohne Playstation, Nintendo oder Gameboy? Das mag für viele Kinder erst einmal nach ziemlich viel Langeweile klingen. Aber das Team vom Wildniscamp (in dem es keinen Handyempfang gibt) hat sich viel Spannendes ausgedacht und vorbereitet, bei dem das elektronische Spielzeug garantiert ganz schnell vergessen wird.

Die skeptischen Gesichter der Neuankömmlinge kennt Dirk Schröder nur zu gut. Was sollen wir hier?, scheint mancher zu fragen. Die Eltern beruhigt, dass die Schlafzelte mit den Feldbetten bereits aufgebaut sind und dass es regensichere Küchen- und Gemeinschaftsgebäude gibt. Die Kinder dagegen sollen sich erst einmal in Ruhe umschauen, das Gelände erkunden und sich mit der Unterkunft für die nächsten Tage anfreunden.

Das gehe meist sehr fix, meint der Wildnispädagoge. Dann werde getobt und die Neugierde auf die kommenden Tage wachse. Da wird dann aber kein feststehendes Programm abgespult oder ganztägige Rundum-Animation angeboten. Von so etwas hält Dirk Schröder wenig bis gar nichts. Sein Ziel ist, die Fantasie der Kinder anzuregen. Sie sollen selbst Ideen entwickeln. Aber: „Wenn es langweilig wird, sind wir da.“

Im Wildniscamp lernen Kinder auch den verantwortungsvollen Umgang mit Feuer.

Dann wird beispielsweise gezeigt, wie Feuer gemacht wird. Sicherlich eine spannende Erfahrung, denn wohl kaum einer der kleinen Knöpfe hat so etwas schon mal gemacht. Aber hier dürfen sie zündeln. „Alle Kinder wollen Feuer machen.“ Natürlich geschieht das im Wildniscamp unter Anleitung, aber die Streichhölzer nehmen sie selbst in die Hand. Denn „wir trauen ihnen etwas zu“, sagt Dirk Schröder. Das beeindrucke die Kinder. Und sie lernen schnell, dass Birkenrinde und Harz besonders gut brennen, wo man trockenes Holz herbekommt und dass die Flamme nicht ausgehen darf. „Sie sollen auch Verantwortung übernehmen“, heißt das Konzept.

Und die Kinder lernen, dass man auch ohne Streichholz ein Feuer entfachen kann. Das ist zwar etwas anstrengender, dann aber wird mit umso mehr Eifer gekokelt und auch über dem Feuer gekocht und gebruzzelt. „Wenn da was danebengeht, macht das ja nichts.“ Und zur Not sei schnell ein Topf Nudeln gekocht. Satt sei noch jeder geworden, morgens beim Frühstücksbüfett und bei den warmen Mahlzeiten mittags und abends.

Hochwertige Outdoorkleidung muss kein Kind mitbringen. „Besser sind Sachen, die man dreckig machen kann“, sagt Dirk Schröder. Regentauglich und strapazierfähig soll’s sein. Denn wenn es ums Bauen einer Notunterkunft geht, ums Toben im Bach oder beim Tarnen und Anschleichen in der Natur, sind allzu teure Klamotten eher hinderlich. Wenn doch mal was nass wird, gebe es geheizte Räume zum Trocknen, beruhigt Dirk Schröder besorgte Eltern. Den Nachwuchs wird’s kaum kümmern, denn der ist schon wieder unterwegs zur Tierpirsch, beim Kräutersammeln, lauscht einer spannenden Geschichte oder stellt beim Glutbrennen ein Gefäß her.

Was man alles im Camp macht, das sollen unsere Kinderreporter miterleben. Wir suchen drei Kinder im Alter von acht bis elf Jahren, die in den Pfingstferien Zeit haben und vom 27. bis 31. Mai bei dem Wildniscamp für Anfänger mitmachen wollen.

Hinterher schreiben wir gemeinsam darüber einen Bericht für unseren Reiseteil. Das Camp findet ohne Eltern statt. Sie dürfen ihre Kinder am 27. Mai bis 10 Uhr nach Bad Feilnbach bringen, und wenn sie diese dann am 31. Mai dort wieder abholen, sollten sie sich nicht wundern, wenn noch ein Stück Birkenrinde in der Hosentasche des Nachwuchses steckt.

Volker Pfau

DIE INFOS ZUM WILDNISCAMP IN BAD FEILNBACH

REISEZIEL Die Camps finden in Bad Feilnbach statt, das wegen seinem Moorheilbad und dem milden Klima auch als das „Bayerische Meran“ bezeichnet wird.

ANREISE Mit dem Auto von München über die A8 bis zur Ausfahrt Bad Feilnbach. Das Camp liegt südlich des Ortes.

CAMP Angeboten werden Wildniskurse für Kinder, Jugendliche, Familien und Erwachsene. Das im Text beschriebene Camp für Kinder (8 bis 11 Jahre) kostet mit Übernachtung und Verpflegung 290 Euro pro Kind. Weitere Infos unter Tel. 015 7/ 73 45 72 35, www.wildnisschule-chiemgau.de.

So bewerbt ihr euch

Wenn ihr zwischen acht und elf Jahre alt seid, könnt ihr beim Kindercamp vom27. bis 31. Mai für uns als Kinderreporter dabei sein. Dazu benötigen wir eine Bewerbung mit einer kurzen Begründung, warum ihr als Kinderreporter geeignet seid, eure Adresse (mit Tel.) und ein Foto von euch. Die Bewerbung schickt ihr bis Sonntag, 21. April 2013, an tz/Münchner Merkur Reiseredaktion, Stichwort Kindercamp, 81027 München oder per Mail mit dem Betreff Kindercamp an aktion@tz.de. Für unsere Kinderreporter ist das Wildniscamp natürlich gratis.

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