In manchen Ecken der USA: Selber zu tanken ist nicht erlaubt

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Selber tanken ist in den USA nicht überall erlaubt. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Auf einem Roadtrip in den USA muss der Mietwagen mit Sprit versorgt werden - die Distanzen sind groß. Doch der Ablauf an der Tankstelle ist anders als in Deutschland. Und in manchen Bundesstaaten dürfen Autofahrer überhaupt nicht selbst tanken.

München (dpa/tmn) - Bei einem Mietwagen-Urlaub in den USA müssen sich Touristen beim Tanken auf ein paar Besonderheiten einstellen. So ist es in den US-Bundesstaaten New Jersey und Oregon gesetzlich verboten, selber zu tanken.

Dies hängt mit den Brandschutzbestimmungen zusammen, erklärt das Visit USA Committee (VUSA). In Oregon sollen der Wald und Häuser aus Holz vor "Tank-Amateuren" geschützt werden. Das Tanken übernimmt ein Tankwart. Das sei nicht nur ein persönlicher Service für den Kunden, sondern sichere auch zahlreiche Jobs.

Jedoch gibt es in Oregon gesetzliche Ausnahmen. In Countys mit weniger als 40 000 Einwohnern ist es an einigen Tankstellen möglich, selber zu tanken - jedoch nur zwischen 18.00 und 6.00 Uhr.

In allen Bundesstaaten der USA ist an der Tankstelle etwas anders als in Deutschland: Die Zahlung erfolgt vor dem Betanken des Fahrzeugs. Hat der Kunde bar mehr gezahlt, als die Tankfüllung kostet, bekommt er an der Kasse anschließend den Differenzbetrag zurück. Dabei sollten Touristen auf die angegebenen Preise achten, rät Bernd Krammer von der Webseite USA-Reisetipps.net. Häufig ist die Zahlung mit Bargeld günstiger als der Preis bei Kartenzahlung.

Einige Tankstellen verlangen bei Zahlung per Kreditkarte einen ZIP-Code, also die Eingabe einer Postleitzahl. Doch nicht jede US-Tankstelle akzeptiert ausländische Postleitzahlen. Alternativ funktioniert an den meisten Tankstellen die Zahlung mit einer Maestro-Karte. Dafür muss zunächst die Taste "Debit" ausgewählt werden, ehe man den PIN-Code eingibt. Nach Bezahlung wird die Zapfsäule zum Tanken freigeschaltet.

Webseite USA Reisetipps

Webseite Visit USA

Bericht des "Daily Astorian"

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