Im Land der Freiheit - So gelingt der perfekte USA-Roadtrip

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Freiheit auf vier Rädern: Die USA mit ihrer einmaligen Landschaft ist für Roadtrips wie geschaffen. Foto: Colorado Tourism Office

Sonnenbrille auf, Autofenster runter, Musik an: Ein Roadtrip durch die USA bedeutet Freiheit und Abenteuer - und die Möglichkeit, jede Menge einzigartige Sehenswürdigkeiten auf eigene Faust abzuklappern. Mit diesen Tipps geht bei der Reise nichts schief.

Seattle (dpa/tmn) - Spektakuläre Landschaften und scheinbar endlose Weite: Auf den Straßen der USA lebt ein Gefühl von Freiheit, das deutsche Urlauber aus dem dicht besiedelten Mitteleuropa in seinen Bann zieht.

Ein Roadtrip im Mietwagen ist eine der besten Möglichkeiten, dem Riesenstaat auf die Spur zu kommen. Sieben praktische Reisetipps, damit die große Fahrt gelingt:

1. Flüge und Mietwagen rechtzeitig buchen: Ein guter Richtwert sind sechs Monate vor Reisebeginn. "Da gibt es ausreichende Kapazitäten", sagt Frieder Bechtel vom Vergleichsportal Billiger-mietwagen.de. Wolfgang Streitbörger rät, auch Pauschalreisen zu berücksichtigen. Wer Flug und Mietwagen im Paket bucht, profitiere von der EU-Pauschalreise-Richtlinie, erklärt der Leiter des Fremdenverkehrsbüros von Georgia, Mississippi und Tennessee. Der Vorteil: besserer Service und geregelte Ansprüche bei Reisemängeln.

2. Augen auf beim Versicherungsschutz: In jedem Fall lohnt eine Auslandsreisekrankenversicherung. Für das Auto gilt in manchen US-Bundesstaaten nur ein gesetzlicher Haftpflichtschutz von 5000 US-Dollar, warnt Mietwagenexperte Bechtel. Der Abschluss Vollkasko- und Diebstahlversicherung ist daher empfehlenswert. Am besten wird die Versicherung von Deutschland aus abgeschlossen. "Das ist so gut wie immer günstiger, als wenn Sie beim Anbieter vor Ort den Versicherungsschutz aufstocken", sagt Bechtel.

3. Besonderheiten des Verkehrs: Wenn ein Sheriff mit Blaulicht zur Kontrolle bittet, dann heißt es: "Ruhe bewahren, im Fahrzeug sitzen bleiben und beide Hände erkennbar ans Lenkrad", empfiehlt Streitbörger. Aussteigen werde als Provokation gewertet. Vorsicht auch beim Fahrstreifenwechsel: Amerikaner halten auf dem Highway gern beharrlich die Spur und fahren auch mal rechts schneller als links. Europäer müssen zum Fahren in den USA den internationalen Führerschein beantragen und zusätzlich mitführen.

4. Nichts geht ohne Kreditkarte: Ob im Hotel, an der Tankstelle oder im Supermarkt: Selbst Centbeträge lassen sich in den USA mit der Kreditkarte zahlen, sagt die deutsche Auswanderin Stephanie Pardue, die selbst schon mehrere Roadtrips unternommen hat. Hinzu kommt: Viele Vermieter geben ein Auto ohne Kreditkarte nicht heraus.

5. Unterkünfte spontan online buchen: Mit einem Smartphone lassen sich Hotels auf dem Roadtrip bequem über das Internet von unterwegs organisieren - einfach am Vorabend die Übernachtung für den nächsten Tag buchen. Auf den Webseiten sind die Preise oft günstiger als am Telefon. Lediglich in Metropolen und für die erste Nacht in Flughafennähe rät Streitbörger zur Buchung von zu Hause aus.

6. Wochentags auf's Land, am Wochenende in die Metropolen: In fast allen US-Metropolen regiert wochentags das quirlige Geschäftsleben. Die "Overnight Rates" sind dann teurer, und der Stress ist größer. "Städtetrips am Wochenende sind viel entspannter", sagt Streitbörger. Genau umgekehrt verhält es sich mit den Nationalparks – hier zahlen Übernachtungsgäste am Wochenende oft mehr.

7. Weniger ist mehr: Die gewaltigen Distanzen in den USA werden leicht unterschätzt. Gerade für die Nationalparks sollten Urlauber bei ihrem Roadtrip Zeit einplanen. Schon mancher habe sich in den USA im Rausch der Sehenswürdigkeiten übernommen und den Fuß kaum mehr vom Gaspedal bekommen, sagt Frieder Bechtel. Auch die überzeugte Roadtripperin Stephanie Pardie rät: "Weniger ist mehr."

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