App, Zugradar und mehr

DB-Bahn: Verspätungen auf einen Blick

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Auf bahn.de/zugradar können sich Nutzer ab sofort auf einer Karte alle Züge anzeigen zu lassen, die im gewählten Kartenausschnitt unterwegs sind.

Mit dem Update des DB Navigators für das iPhone führt die Deutsche Bahn die bisher separaten Apps DB Navigator und DB Tickets zusammen. Auch können Bahngäste Züge jetzt in Echtzeit verfolgen.

Bislang waren für Verbindungsauskunft und Fahrkartenbuchung zwei getrennte Apps notwendig. Mit der Zusammenlegung reagiere man auf eine Anregung vieler Kunden, teilte die Bahn mit. Das Update steht ab dem 27. August im App Store zur Verfügung. Die Version für das Betriebssystem Android soll im Herbst folgen.

Auch sonst will die Deutsche Bahn ihren Kunden das Reisen einfacher machen. Die Fahrten von Zügen und deren Pünktlichkeit lassen sich künftig in Echtzeit online verfolgen, die Funktionen bislang unterschiedlicher Smartphone-Anwendungen werden in einer App zusammengelegt und auch Auslandsfahrkarten gibt es künftig als Handyticket. Außerdem soll ab Oktober ein Mobilitätsportal Reisenden bei der Planung helfen und dabei zahlreiche Verkehrsmittel miteinander vergleichen.

Zugradar

Auf bahn.de/zugradar können sich Nutzer ab sofort auf einer Karte alle Züge anzeigen zu lassen, die im gewählten Kartenausschnitt unterwegs sind. Dabei lässt sich der jeweils aktuelle Standort eines Zuges immer genau verfolgen.

Auswählen können die Nutzer, ob nur ICE-, IC- oder Regionalzüge angezeigt werden oder alle Zuggattungen zusammen. Zudem lassen sich Züge über ihre Zugnummer suchen, für Bahnhöfe werden auf Wunsch die aktuellen Ankunft- und Anfahrzeiten angezeigt - inklusive aller Verspätungen und deren Gründe. Bislang ist der Zugradar für normale Computer optimiert. Apps fürs iPhone und Windows Phone sollen im Oktober kommen, für Android im Dezember.

Smartphone-Apps

Die Deutsche Bahn legt ihre bislang getrennten Smartphone-Anwendungen für Fahrplan-Auskünfte und Fahrkarten-Kauf zusammen. Bislang müssen Smartphone-Besitzer ihre Zugverbindung in einer App suchen und können sie dann in einer anderen App kaufen. Eine neue Version der Fahrplan-App DB Navigator, die ab Dienstag für das iPhone und ab Herbst auch für Android verfügbar sein soll, legt diese Funktionen in einer Anwendung zusammen.

Sparpreisfinder

Integriert wird in die neue App auch gleich der Sparpreis-Finder. Diesen bietet die Bahn bereits auf ihrer Internetseite an. Kunden, die nicht an eine bestimmte Abfahrtzeit gebunden sind, finden damit einfacher die günstigsten Angebote für ihre Reise.

Handytickets fürs Ausland

Bislang lassen sich mit der Smartphone-App und auf der mobilen Seite der Bahn (m.bahn.de) nur Tickets für Zugfahrten in Deutschland kaufen. Ab dem Herbst werden auch einzelne Auslandsfahrkarten verfügbar sein: Die Bahn verkauft ab dann auf dem Handy beispielsweise das Europa-Spezial-Ticket, mit dem Fahrten ins Ausland ab 19 Euro möglich sind.

Neue Internetseite

Überarbeiten will die Deutsche Bahn auch ihre Internetseite bahn.de. Die neue Seite habe eine klarere Struktur, erklärte der Konzern. Sie ist demnach so gestaltet, dass sie nicht nur auf klassischen Computern gut angezeigt wird, sondern auch auf Tabletrechnern. Dafür habe sie große Bedienelemente, die sich auf berührungsempfindlichen Bildschirmen mit den Fingern gut auswählen lassen.

Mobilitätsportal

Im Oktober startet Qixxit. Über die Internetseite quixxit.de sowie eine App für Android-Smartphones soll das Portal zum "persönlichen Mobilitätsberater" werden und Kunden bei ihrer Reiseplanung helfen. Die Plattform sucht die beste Kombination verschiedener Verkehrsmittel: Privatauto, Mietwagen, Carsharing, Flugzeug, Bahn-Fernverkehr, Fernbusse, öffentlicher Nahverkehr mit Bus und Bahn. Qixxit soll auch schnell auf Änderungen reagieren: Das System kennt Staus sowie Zugverspätungen und ermittelt dann schnell Alternativen. Autofahrern weist es auch den Weg zu Parkplätzen.

Das sind die Bahnhöfe des Jahres

Gemütlich wie in einem Wohnzimmer: Das breite Angebot des Murnauer Bahnhofs, etwa das schmucke Café mit Kiosk von Pächterin Sabine Heilrath, hat die Jury überzeugt.
Gemütlich wie in einem Wohnzimmer: Das breite Angebot des Murnauer Bahnhofs, etwa das schmucke Café mit Kiosk von Pächterin Sabine Heilrath, hat die Jury überzeugt. © Allianz pro Schiene
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Was macht den Aufenthalt in einem Bahnhof angenehm? Eine Jury hat drei gelungene Beispiele entdeckt - in Göttingen, Oberursel und Murnau. © dpa
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Das hessische Oberursel im Hochtaunuskreis wurde Sieger in der Kategorie Kleinstadtbahnhof. Der Bahnhof überzeuge mit Atmosphäre, guter Beschilderung, Gastronomie und freundlichem Personal der Umsteigestation für S- und U-Bahn. © dpa
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Die rührige Wirtin des Bahnhofscafés, ein Investor und eine entschlossene Stadtverwaltung habe die kleine Station zu neuem Leben erweckt. Lesen Sie hier mehr zum Thema beim Murnauer Tagblatt © dpa
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Die Allianz pro Schiene hat die runderneuerte Zug-Station mit dem Sonderpreis Tourismus ausgezeichnet. Lesen Sie hier mehr © dpa
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AFP/dpa

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