Versunkene Dörfer

Das "Edersee-Atlantis" taucht wieder auf

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Im Bereich Berich, der sich bei höherem Wasserstand im Edersee befindet, kann man noch Spuren des alten Dorstelle sehen. Foto: Sven Pförtner

Drei Dörfer unter Wasser: Das gibt es am Edersee. 1913 sind die dortigen Häuser dem Erdboden gleich gemacht worden - doch ein Förderverein will die Grundmauern Stück für Stück wieder aufbauen.

Waldeck (dpa/tmn) - Am Edersee in Nordhessen können Touristen wieder die versunkenen Dörfer besichtigen. Das sogenannte "Edersee-Atlantis" lockt regelmäßig im Herbst Tausende Besucher an, die in den Ruinen auf Entdeckungstour gehen. Es werden auch Führungen angeboten.

Derzeit machen die trockene Witterung der vergangenen Wochen und der sinkende Wasserstand wieder Besichtigungen möglich. 1913 wurden wegen des Baus der Sperrmauer die drei im Edertal liegenden Dörfer Asel, Berich und Bringhausen überflutet, die Bewohner wurden umgesiedelt. Seit 2012 macht sich ein Verein aus Waldeck für den Wiederaufbau des Dorfes Berich stark. Die Grundmauern der Häuser werden im Herbst bis auf eine Höhe von 50 Zentimetern aufgemauert. Von dem Vorhaben profitiert die gesamte Region. "Bis zu Zehntausend Besucher waren im letzten Jahr an nur einem Wochenende hier", sagt Claus Günther von der Edersee Touristic.

Edersee Atlantis

Wasserstand Edersee

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