Übersicht

Corona-Risikogebiete aktuell: Hier liegen die Infektionszahlen über dem Grenzwert

Für Reise-Fans ist es schwierig, die Lage um das Coronavirus zu überblicken. In der Übersicht sehen Sie, welche Länder aktuell als Risikogebiet eingestuft sind.

  • Das Auswärtige Amt stuft verschiedene Länder als Corona-Risikogebiet ein.
  • Seit Neustem sind ganz Italien und zahlreiche Gebiete Griechenlands dabei.
  • In der Übersicht sehen Sie, welche Länder und Regionen die Reisewarnungen aktuell betreffen.

Die Corona-Pandemie sorgt weiterhin für große Verunsicherung unter Reiselustigen. Da die Lage sich stetig ändert und täglich neue Informationen und Regelungen auf potenzielle Urlauber einprasseln, ist es schwierig, den Überblick zu behalten – und zu entscheiden, welches Reiseland noch sicher ist*. Das Robert Koch-Institut führt deshalb eine Liste, auf der alle Länder vermerkt sind, die nach aktuellem Stand als Risikogebiet eingestuft sind – und die deshalb am besten als Urlaubsdestination gemieden werden sollten.

Urlaub trotz Corona: Wie werden Länder als Risikogebiet eingestuft?

Welche Länder als Risikogebiet eingestuft werden, entscheiden das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat. Die Einstufung basiert auf einer zweistufigen Bewertung: Im ersten Schritt spielen die aktuellen Infektionszahlen eine gewichtige Rolle. Staaten und Regionen, in denen es in den letzten sieben Tagen mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern gab, gehören automatisch zu den Risikogebieten. Aber auch Länder, in denen die Infektionszahlen nominell darunter liegen, sind vor einer Einstufung als Risikogebiet nicht gefeit: Anhand qualitativer Kriterien wird analysiert, ob auch in Ländern, in denen die Infektionszahlen den Grenzwert nominell unterschreiten, ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht. Ausschlaggebend sind dabei:

  • Infektionszahlen und die Art des Ausbruchs
  • Testkapazitäten sowie durchgeführte Tests pro Einwohner
  • ergriffene Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens
  • Verlässlichkeit der Informationen, die für bestimmte Staaten vorliegen

Auch interessant: In diese Länder darf nur einreisen, wer sich vorab anmeldet.

Corona: Diese Länder sind aktuell als Risikogebiet eingestuft (Stand: 17. November)

  • Afghanistan
  • Ägypten
  • Albanien
  • Algerien
  • Andorra - das Fürstentum Andorra
  • Angola
  • Äquatorialguinea
  • Argentinien
  • Armenien
  • Aserbaidschan
  • Äthiopien
  • Bahamas
  • Bahrain
  • Bangladesch
  • Belarus
  • Belgien
  • Belize
  • Benin
  • Bhutan
  • Bolivien
  • Bosnia und Herzegowina
  • Brasilien
  • Bulgarien
  • Burundi
  • Cabo Verde
  • Chile
  • Costa Rica
  • Côte d‘Ivoire
  • Dänemark – ganzes Land mit Ausnahme der Faröer und Grönland
  • Dominikanische Republik
  • Dschibuti
  • Ecuador
  • El Salvador
  • Eritrea
  • Estland – die Regionen Harju, Hiiu, Ida-Viru und Rapla
  • Eswatini
  • Frankreich – gesamt Kontinentalfrankreich, Französisch-Guyana, Guadeloupe, Französisch-Polynesien, St. Martin, Martinique und La Réunion
  • Gabun
  • Gambia
  • Georgien
  • Ghana
  • Griechenland – die Regionen Attika, Epirus, Nördliche Ägäis, Peloponnes, Thessalien, Westmakedonien, Zentralmakedonien, Ostmakedonien und Thrakien
  • Guatemala
  • Guinea
  • Guinea Bissau
  • Guyana
  • Haiti
  • Honduras
  • Indien
  • Indonesien
  • Irak
  • Iran
  • Irland
  • Island
  • Israel
  • Italien
  • Jamaika
  • Jemen
  • Jordanien
  • Kamerun
  • Kanada
  • Kasachstan
  • Katar
  • Kenia
  • Kirgisistan
  • Kolumbien
  • Komoren
  • Kongo DR
  • Kongo Rep
  • Korea (Volksrepublik)
  • Kosovo
  • Kroatien
  • Kuwait
  • Lesotho
  • Lettland – die Regionen Latgale, Pierīga, Riga, Vidzeme und Zemgale 
  • Libanon
  • Liberia
  • Libyen
  • Liechtenstein
  • Litauen – ganzes Land mit Ausnahme des Bezirkes Utena
  • Luxemburg
  • Madagaskar
  • Malawi
  • Malediven
  • Mali
  • Malta
  • Marokko
  • Mauretanien
  • Mexiko
  • Monaco
  • Mongolei
  • Montenegro
  • Mosambik
  • Nepal
  • Nicaragua
  • Niederlande – das gesamte Land und alle autonomen Länder
  • Niger
  • Nigeria
  • Nordmazedonien
  • Norwegen – die Provinzen Olso, Vestland und Viken
  • Oman
  • Österreich – das ganze Land mit Ausnahme der Gemeinden Mittelberg / Kleinwalsertal und Jungholz
  • Pakistan
  • Palästinensische Gebiete
  • Panama
  • Papua-Neuguinea
  • Paraguay
  • Peru
  • Philippinen
  • Polen
  • Portugal – ganzes Land mit Ausnahme der autonomen Azoren und Madeira
  • Republik Moldau
  • Rumänien
  • Russische Föderation
  • Sambia
  • San Marino
  • São Tomé und Príncipe
  • Saudi Arabien
  • Schweden – ganzes Land mit Ausnahme der Provinz Västernorrland
  • Schweiz
  • Senegal
  • Serbien
  • Sierra Leone
  • Simbabwe
  • Slowakei
  • Slowenien
  • Somalia
  • Spanien - das gesamte Land Spanien mit Ausnahme der Kanarische Inseln
  • Südafrika
  • Sudan
  • Südsudan
  • Surinam
  • Syrische Arabische Republik
  • Tadschikistan
  • Tansania
  • Timor Leste (Osttimor)
  • Togo
  • Trinidad Tobago
  • Tschad
  • Tschechien
  • Tunesien
  • Türkei
  • Turkmenistan
  • Ukraine
  • Ungarn
  • USA
  • Usbekistan
  • Vatikanstadt
  • Venezuela
  • Vereinigte Arabische Emirate
  • Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland – das gesamte Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland, die Kanalinsel Jersey sowie Gibraltar. Ausgenommen sind die weiteren Überseegebiete, sowie die Kronbesitze Isle of Man und die Kanalinsel Guernsey.
  • Zentralafrikanische Republik
  • Zypern

Video: Aufgepasst - in diesen Urlaubsländern müssen Sie sich vor der Einreise anmelden

Weltweite Reisewarnung durch das Auswärtige Amt endete am 30. September

Bis zum 30. September galt noch eine weltweite Reisewarnung des Auswärtigen Amtes. Ausgenommen davon waren die EU-Mitgliedstaaten, Schengen-assozierte Staaten (Schweiz, Norwegen, Island und Liechtenstein) sowie Großbritannien, Andorra, Monaco, San Marino und der Vatikanstaat.

Aktuell wird die pauschale Reisewarnung von Lagebewertungen abgelöst, die an die Situation der einzelnen Staaten angepasst ist. „Ab Oktober kehren wir eben zu einem individuellen System für jedes Land zurück", erklärte eine Sprecherin des Auswärtigen Amts laut eines Berichts der Deutschen Presse-Agentur noch vor einigen Wochen. An der Möglichkeit zu reisen, ändere dies allerdings in der Praxis wenig. Reisewarnungen für Länder mit Risikogebieten wird es weiterhin geben.

Lesen Sie auch: Bevor es überhaupt losgeht: Aida bläst erste Reisen nach Kreuzfahrt-Neustart wieder ab.

In Deutschland steigen seit Ende Juli wieder die Corona-Infektionszahlen. Unter anderem auch wegen der Reiserückkehrer. Ein Top-Virologe hat jetzt aber vor Panikmache gewarnt. Ein Bericht des RKI befeuert den Glauben vieler Corona-Zweifler, dass es gar keine Pandemie gibt. *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

Rubriklistenbild: © Christoph Schmidt/dpa

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