Corona-Pandemie

Einlass nur mit Immunisierung: Erste Airline plant Impfpflicht für Passagiere

Ein Impfstoff gegen das Coronavirus ist in greifbarer Nähe: Um eine Verbreitung des Virus durch Reisende zu vermeiden, will eine erste Airline die Impfpflicht einführen.

Schon jetzt spekulieren zahlreiche Reise-Experten von einer möglichen Impfpflicht*, die beliebte Reiseländer für Touristen einführen könnten, um die Verbreitung des Coronavirus zu unterbinden. Ausgerechnet eine Airline macht aber nun mit konkreten Plänen von sich Reden: Die australische Fluggesellschaft Qantas will internationale Reisende zu einer Corona-Impfung verpflichten.

Urlaub trotz Corona: Erste Fluggesellschaft will Impfpflicht für Passagiere einführen

In Australien selbst gibt es aktuell nur wenige aktive Covid-19-Fälle: Was die Bürger dort wohl vor allem einigen rigorosen Corona-Maßnahmen zu verdanken haben. Für ausländische Reisende gilt ein umfassendes Einreiseverbot, das nun erstmals im Dezember leicht gelockert werden soll. Da ist es kaum verwunderlich, dass nun auch eine australische Airline als erste Fluggesellschaft eine Impfpflicht einführen möchte. Qantas-Chef Alan Joyce erklärte dem australischen Sender Nine News am Montag laut Medienberichten, dass die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Airline angepasst würden, sobald ein Impfstoff verfügbar sei.

Die neue Regelung soll dann vorerst nur für ausländische Touristen gelten: „Wir werden von internationalen Reisenden verlangen, dass sie geimpft sind, bevor wir sie an Bord lassen“, so Joyce. Wie bei Inlandsflügen vorgegangen wird, muss noch entschieden werden. Interessant ist auch, dass der Airline-Chef davon ausgeht, dass andere Fluggesellschaften mit einer Impfpflicht bald nachziehen werden: „Ich glaube, das wird eine normale Sache sein, nach Gesprächen mit meinen Kollegen von anderen Airlines zu urteilen.“ Somit könnten die Urlaubspläne mancher Reisenden, die mit einer Impfung noch warten wollen, schon bei der Buchung des Transportmittels scheitern.

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Ob und in welchem Ausmaß Reiseveranstalter und Länder eine Corona-Impfung verlangen, wird sich erst noch zeigen. Aktuell scheint es jedoch für die strauchelnde Reise-Branche der beste Weg, um Sicherheitsbedenken von Urlaubern den Wind aus den Segeln zu nehmen und damit den Tourismus dauerhaft anzukurbeln. *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
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2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

Rubriklistenbild: © dpa/Julian Stratenschulte

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