Corona-Pandemie

Skiurlaub 2021: Wann dürfen Skigebiete wieder öffnen? Aktueller Stand in Österreich, Italien und Deutschland

In den meisten Alpenländern sind die Skigebiete derzeit geschlossen. Wann dürfen die Pisten in Deutschland, Österreich und Italien trotz Corona wieder befahren werden?

Trotz geschlossener Pisten tummelten sich über die Feiertage zahlreiche Menschen zum Rodeln oder Winterwandern in den Skigebieten Deutschlands. Seit dem 11. Januar darf man sich in Corona-Hotspots nur noch 15 Kilometer von seinem Wohnort entfernen* – damit werden auch Tagesausflüge unterbunden. Zudem gilt nicht nur eine Quarantäne, sondern auch eine Testpflicht bei der Rückkehr aus einem Risikogebiet. Dennoch hoffen viele noch auf eine Skisaison Anfang 2021. Wann ist damit zu rechnen, dass Skigebiete in Deutschland, aber auch Österreich und Italien wieder öffnen?

Corona 2021: Wann öffnen Skigebiete in Deutschland wieder?

Ursprünglich war der Lockdown bis zum 14. Februar geplant – ohne Verlängerung hätten theoretisch auch die Skigebiete in Deutschland wieder öffnen können. Die Wahrscheinlichkeit dafür war allerdings gering. Aufgrund der Corona-Mutationen wurden die Maßnahmen stattdessen bis zum 7. März verlängert. Besonders tagestouristische Ausflüge sollen seit dem 11. Januar durch einen 15-Kilometer-Bewegungsradius in Hotspots unterbunden werden. Darum werden deutsche Skigebiete wohl noch bis mindestens Anfang oder Mitte März geschlossen bleiben.

Allerdings haben nun bereits Bürgermeister von sieben deutschen Wintersport-Destinationen einen Brief an die Bundeskanzlerin verfasst, um auf die „existenzbedrohende Situation“ aufmerksam zu machen, wie sauerlandkurier.de* berichtet.

Skiurlaub trotz Corona in Österreich möglich?

Skifahrer in der Skiwelt Wilder Kaiser.

Seit Heiligabend sind die Skipisten in Österreich unter strengen Auflagen geöffnet. Skifahrer über 14 Jahre müssen in Gondeln oder beim Anstehen in einer Schlange eine FFP2-Maske tragen. Manche Seilbahnen verkaufen solche Masken vor Ort, andere wiederum bitten Skifahrer darum, diese selbst mitzubringen. In den Bergbahnen werden teilweise nur halb so viele Gäste transportiert, damit die Abstandsregeln eingehalten werden können. Skifahrer sollen ihre Tickets online kaufen.

Obwohl die Skigebiete geöffnet haben, sind ausländische Touristen in Österreich unerwünscht. Dafür sorgt eine verpflichtende zehntägige Quarantäne, die Tagestouristen Einhalt gebieten soll. Die Möglichkeit, sich nach fünf Tagen freizutesten, entfällt. Zudem muss nun schon bei der Einreise ein negativer Corona-Test vorgelegt werden. Seit dem 8. Februar gelten zwar einige Lockerungen für Geschäfte und Schulen, doch Gaststätten und Hotels müssen weiterhin geschlossen bleiben. Hier kommt eine Öffnung voraussichtlich erst ab Ostern infrage.

Besonders kritisch ist die Lage in Tirol: Aufgrund der Ausbreitung der südafrikanischen Corona-Mutation gilt das Bundesland aus Sicht des Auswärtigen Amtes als Virusvarianten-Gebiet und ist deshalb mit einem Beförderungsverbot bedacht. An der deutsch-österreichischen Grenze finden seit dem 14. Februar wieder Grenzkontrollen statt. Die aktuellen Reise-Beschränkungen haben dazu geführt, dass sich für die ersten Skigebiete in Tirol wohl das Aufsperren nicht mehr lohnt. So haben zum Beispiel die Bergbahnen Sölden laut einem Facebook-Beitrag den Betrieb eingestellt.

Auch interessant: Corona-Impfpflicht: Dürfen Hotels und Fluggesellschaften Nicht-Geimpfte von der Reise ausschließen?

Skifahren 2021 in der Schweiz: Was erlaubt ist

In der Schweiz entscheiden die Kantone selbst darüber, ob die Skigebiete geöffnet bleiben oder nicht. In vielen Skigebieten laufen deshalb die Bergbahnen, auch Hotels haben weitestgehend geöffnet. Dabei werden laut dem Schweizer Tourismusverband strikte Schutzkonzepte eingehalten. Welche Kantone derzeit einen Skiurlaub ermöglichen, kann sich aber stetig ändern. Der Schweizer Tourismusverband weist darauf hin, dass Reisende sich direkt bei den Destinationen und Anbietern über den aktuellen Stand informieren sollten.

Da die Schweiz als Risikogebiet eingestuft wird, gilt für Reiserückkehrer nach Deutschland jedoch eine Quarantäne- und Testpflicht. Aus der Sicht der Schweiz ist wiederum Thüringen ein Risikogebiet, sodass für Reisende aus diesem Bundesland grundsätzlich eine zehntägige Quarantänepflicht besteht. Am 22. Februar kommen die Bundesländer Brandenburg und Sachsen-Anhalt hinzu, wie das Auswärtige Amt infomiert.

Italien-Urlaub 2021: Aktueller Stand zu den Skigebieten

Ursprünglich war die Öffnung vieler italienischen Skigebiete für den 15. Februar geplant, doch nun sollen die Pisten allesamt auf unbestimmte Zeit geschlossen bleiben. Der Gesundheitsminister Roberto Speranza nannte in seiner Verordnung die erhöhten Risiken durch Virusvarianten als Grund für diese Entscheidung. Darüber berichtete tagesschau.de.

Um nach Italien einreisen zu dürfen, müssen Touristen aus allen EU-Ländern eine Einreiseerklärung und einen negativen PCR- oder Antigen-Test vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Allerdings ist die Einreise nur aus triftigen Gründen erlaubt. Wer keinen negativen Corona-Test vorlegen kann, muss sich in Quarantäne begeben, so das Auswärtige Amt. Zudem muss die Einreise dem zuständigen Gesundheitsamt vor Ort mitgeteilt werden. (fk) *Merkur.de und sauerlandkurier.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Lesen Sie auch: Völlig neues Reisen wegen Corona? Was beim Urlaub 2021 im Trend ist.

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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