Ägypten: Das sollten Urlauber jetzt wissen

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Ausnahmezustand in Ägypten viele Reiseveranstalter raten zum Umbuchen.

Hannover - Die blutigen Proteste in Ägypten verunsichern viele Urlauber. Doch bei einigen Reiseveranstalter können Sie jetzt gebührenfrei bis zum 7. Februar umbuchen.

Wegen der andauernden Unruhen in dem nordafrikanischen Land haben mehrere große Reiseveranstalter wie Tui, Thomas Cook und Alltours ihre Fristen am Montag entsprechend verlängert. 

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Auswärtiges Amt rät von Reisen nach Ägypten ab

Tui und die Veranstalter der Rewe-Touristik zum Beispiel empfehlen ihren Gästen, Ägypten-Reisen im Moment nicht anzutreten. Das Auswärtige Amt rät derzeit “aufgrund der instabilen Lage“ von Reisen nach Ägypten ab. Das gelte besonders für Kairo, Alexandria und Suez sowie die Städte im Landesinneren und im Nildelta.

Sollte die Regierung eine landesweite Ausgangssperre verhängen, wäre die Bewegungsfreiheit der Urlauber eingeschränkt, begründete die Tui in Hannover ihren Schritt. Die Rewe mit ihren Marken ITS, Jahn Reisen und Tjaereborg wolle zuerst die Versorgung der Urlauber vor Ort mit Lebensmitteln sicherstellen und deshalb die Zahl der Gäste in Ägypten nicht weiter erhöhen, erklärte Sprecherin Daniela Sauerwald.

Nilkreuzfahrten bis 7. Februar gestrichen

Die meisten Veranstalter haben jetzt Kairo und Luxor sowie ihre Nilkreuzfahrten bis zum 7. Februar aus ihren Programmen genommen. FTI hat alle Kairo-Reisen sogar bis 15. Februar gestrichen. Ausflüge zu kulturellen Sehenswürdigkeiten seien im Moment nicht oder nur eingeschränkt möglich, begründete die Tui. Und diese seien der Hauptgrund für eine Kreuzfahrt auf dem Nil.

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Die Marken von Thomas Cook haben alle Ägypten-Rundreisen bis zum 7. Februar gestrichen, sagte Sprecherin Isabella Partasides in Oberursel (Hessen). Die Rewe bietet im Moment zwar noch Ausflüge in die Tempel von Luxor an, doch darüber werde jeweils tagesaktuell entschieden, erklärte Sauerwald.

Lage in Badeorten am Roten Meer ruhig

Jeep-Safaris und Bootausflüge von den Badeorten am Roten Meer aus würden dagegen weiter normal angeboten. Die Lage am Roten Meer sei derzeit ruhig, erklärte das Auswärtige Amt.

Wer dennoch seinen Urlaub vorzeitig abbrechen möchte, kann dies zum Beispiel bei Neckermann und Thomas Cook, den Rewe-Veranstaltern oder bei Alltours kostenlos tun.

FTI-Sprecherin Angela Winter sagte, das hänge aber davon ab, dass es freie Plätze in den Maschinen gibt und diese nicht wesentlich teurer sind als die gebuchten Tickets. Nicht in Anspruch genommene Hotelkosten würden erstattet, erklärten die Rewe und Alltours. Thomas Cook will von Fall zu Fall entscheiden, und FTI erklärte, Rückzahlungen hingen von der Kulanz des Hotels ab.

dpa

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