Regelmäßige Pausen - Mit Kindern entspannt in den Urlaub

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Wer eine längere Autofahrt mit Kindern unternimmt, sollte alle zwei Stunden Pause machen. Wichtig sind auch ausreichend Proviant und Unterhaltung für die Kleinen. Foto: Frank May

In vielen Bundesländern haben inzwischen die Sommerferien begonnen. Viele Familien machen sich nun mit dem Auto auf den Weg zum Urlaubsort. Bei langen Fahrten brauchen Kinder Beschäftigung und regelmäßige Pausen.

München (dpa/tmn) - Lange Autofahrten in den Urlaub sind für Familien eine Herausforderung. Ein Stau ist für Kinder und Eltern umso anstrengender. Damit es für die Kinder nicht allzu langweilig wird - und um die Nerven der Eltern zu schonen - bereiten Familien die Fahrt am besten gemeinsam vor.

Dana Urban von der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung schlägt vor, mit dem Kind einen kleinen Reiserucksack für die Fahrt zu packen. Darin dürfen beispielsweise Musik, ein Hörbuch und ein Buch zum Anschauen oder Lesen sein. Auch kindgerechte Rätselbücher vertreiben die Zeit.

Außerdem darf sich vielleicht jedes Familienmitglied etwas wünschen, was es besonders gern im Urlaub machen möchte. Wer das im Stau bespricht, bezieht auch den Fahrer mit ein - und hat schon mal ein bisschen Zeit überbrückt.

Für viele Familien sind Smartphones, Tablets und andere Geräte als Spielzeug nicht mehr wegzudenken - die Kinder sollten sich aber nicht die ganze Zeit damit beschäftigen. Schon vor der Fahrt suchen Eltern idealerweise passende Medien heraus und installieren sie auf dem Gerät. Gut sind beispielsweise kindgerechte Infos zum Reiseziel. Bei Spielen können Eltern darauf achten, dass sie werbefrei und nicht überladen sind und auch offline funktionieren.

Ein pausenloser Einsatz der Geräte überfordert die Kinder allerdings und wirkt nicht entspannend, wie die Experten betonen. Besser sei es, auch mal mit der Familie die Klassiker "Ich packe meinen Koffer" oder "Ich sehe was, was du nicht siehst" zu spielen und gemeinsam Geschichten zu erfinden.

Der ADAC rät außerdem, mit Kindern im Auto alle zwei Stunden eine Pause einzulegen. Über die Mittagszeit darf die Pause auch mal etwas länger ausfallen. Vielleicht können Familien den Stau nutzen, um sich an der Raststätte die Beine zu vertreten. Bei kleineren Kindern kann es helfen, wenn ein Erwachsener mit auf der Rückbank sitzt und sich dort um den Nachwuchs kümmert.

Proviant ist für jede längere Autofahrt ebenso unverzichtbar wie kleinere Spiele für die Kinder. Optimal sind solche, die wenig oder gar kein Zubehör erfordern. Bilder- und Lesebücher eignen sich nicht für alle Kinder, da manchen im Auto schnell übel davon wird.

ADAC Presseportal

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