Mit dem Fahrrad auf dem richtigen Weg

Fahrrad-Navigation: Was können die Navis für Fahrradfahrer?

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Was für Autofahrer längst zum Standard gehört, wird auch bei Radlern immer beliebter. Und ehrlich gesagt gibt es auch keinen guten Grund sich heute noch an jeder Wegecke mit einer unhandlichen Karte herumärgern zu müssen, wenn ein kompakter Navi Tourengänger den Weg viel besser zeigen kann - und das ohne absteigen zu müssen.

Fahrrad-Navigation: Darauf sollte man achten

Für Radfreunde gibt es eigene GPS-Navigationsgeräte, die mit Touchscreen, einem kompakten Format und speziellem Routing den Weg ins Abenteuer zeigen. Preislich unterscheiden sich die Modelle dabei deutlich. Los geht's bei knapp 130 Euro. Topmodelle gibt es dagegen bei ROSE für etwa 450 bis 600 Euro. Dennoch muss nicht jeder so tief in die Tasche greifen. Vielmehr sollte man sich vor dem Kauf überlegen, wofür man das GPS-Gerät nutzen möchte: Plant man einfache Sonntagsausflüge auf befestigten Straßen oder ist man auch gern mit dem Mountainbike im Gelände unterwegs?

Handliche Geräte mit guter Bedienbarkeit

Ein Fahrrad-Navi sollte möglichst kompakt sein, dennoch darf gerade der Bildschirm nicht zu klein geraten, denn gerade längere Strecken auf einem winzigen Bildschirm abzulesen, ist sicher kein Vergnügen. Gleiches gilt für die Lesbarkeit des Bildschirms im Außenbereich. Hier sollte man den Navi einfach mal unter Realbedingungen testen. Zudem sollte der Bildschirm über eine Hintergrundbeleuchtung verfügen, um auch im dunklen Wald oder der Abenddämmerung noch den Weg zu finden.

Eine intuitive Bedienung erleichtert zudem den Umgang mit den Navigationsgeräten. Ein guter Navi erlaubt eine einfache Korrektur des Routenverlaufs und ein leichtes Ein- und Auszoomen.

Gerade für längere Touren ist der Energieverbrauch bzw. die Akkudauer nicht unwichtig. Sie bestimmt, ob ein Batteriesatz bzw. eine Akkuladung reicht, um ans Ziel zu gelangen. Eine zusätzliche Hintergrundbeleuchtung kann hier schnell den Akku aufbrauchen.

Die technische Ausstattung

Eine gute Fahrrad-Navigation für Singletrail-Fans verfügt über einen guten Empfang und kann die jeweilige Position genau bestimmen. Nur so ist die Nutzbarkeit auch in schattigen Schluchten gewährleistet.

Gleichzeitig muss ein Rad-Navi alle gängigen Kartenformate wie .gpx verstehen und bestenfalls schon über gutes Kartenmaterial verfügen. So kann man sich die gewünschte Tour vom PC auf den Navi laden und zum Beispiel die zahlreichen Tourenvorschläge aus dem Internet nutzen. Damit wird das GPS-Gerät zum Tourenguide und zeigt Radlern die schönsten Routen. Ehrgeizige Radfahrer können gefahrene Touren mithilfe der Trackfunktion zudem aufzeichnen und anschließend auf dem Rechner auslesen sowie auswerten. Verfügt der Navi über einen Höhenmesser können so neben der Länge der Tour auch die gefahrenen Höhenmeter ausgewertet werden. Ein Kompass ist dagegen wichtig, um auch bei langsamer Fahrt oder im Stand die Richtung anzeigen zu können. Geräte ohne Kompass können das nicht. Ähnlich wie beim Auto-Navi gibt es übrigens auch für Radfahrer Geräte mit Sprachführung und anderen Extras, die nicht für jeden interessant sein dürften.

Ihre persönliche Checkliste

Je nach den eigenen Vorstellungen sollten Sie eine persönliche Checkliste für Ihre Fahrrad-Navigation zusammenstellen. Daher hier noch einmal die wichtigsten Punkte im Überblick:

  • Bildschirmgröße
  • übersichtliches, gut lesbares Display
  • wasserfest
  • guter Empfang, genaue Positionierung
  • gängige Kartenformate wie .gpx
  • einfache Bedienung
  • Akkudauer
  • Beleuchtung
  • passendes Kartenmaterial inklusive
  • Sprachführung
  • Höhenmesser
  • Kompass

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