Pflegeprodukte für Ältere: Größe der Lieferung vereinbaren

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Große Mengen an Inkontinenzwindeln lassen sich zu Hause oft nur schwer unterbringen. Wer zu große Lieferungen erhält, wendet sich am besten an seine Krankenkasse. Foto: Harry Melchert

Düsseldorf (dpa/tmn) - Wer im Alter auf Pflegeprodukte angewiesen ist, bekommt sie von der Krankenkasse bezahlt. Versandhändler liefern sie dann ins Haus. Doch nicht immer trifft die gewünschte Menge ein. Das lässt sich durch genaue Absprachen verhindern.

Pflegebedürftige sollten bei ihrer Krankenkasse nachhaken, wenn sie Probleme mit dem Lieferanten ihrer Inkontinenzartikel haben. Das gilt zum Beispiel, wenn Lieferanten nur in größeren Abständen kommen und dann gleich große Mengen bringen. In so einem Fall wird der Stauraum für Windeln oder Reinigungsprodukte bei Betroffenen schnell knapp. "Die Krankenkassen haben meist Verträge mit den Lieferanten, in denen die Versandzeiträume geregelt sind", erklärt Verena Querling von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. In der Regel sind darin monatliche oder quartalsweise Zustellungen festgehalten.

Diese Verträge finden Betroffene teilweise sogar im Internet, ansonsten hilft ein Anruf bei der Krankenversicherung. "Es gibt allerdings kein Gesetz, das zum Beispiel einen Anspruch auf eine monatliche Zustellung regelt", sagt Querling. Daher gibt es auch Versicherungen, die entsprechende Lieferbestimmungen nicht vertraglich mit dem Lieferanten festgehalten haben.

Betroffene können außerdem den Lieferanten auf das Problem ansprechen und ihn bitten, die Pflegeprodukte häufiger zu liefern. Kooperiert der nicht, rät Querling, sich bei der Krankenkasse zu beschweren. Hat eine Kasse Verträge mit mehreren Lieferanten, besteht in Absprache mit der Krankenkasse die Möglichkeit, den Lieferanten zu wechseln. "Wichtig ist, dass Betroffene sich an ihre Krankenversicherung wenden und die Situation nicht einfach hinnehmen."

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