Online-Werbung erkennen: Eltern sollten mit Kindern üben

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Obwohl sie "Digitale Eingeborene" sind: Kindern fällt es oft schwer, Online-Werbung als solche zu erkennen. Foto: Jens Kalaene

Trotz Ad-Blocker und Kindersicherung: Mit Online-Werbung wird der Nachwuchs trotzdem konfrontiert. Deshalb sollten Eltern mit ihren Kindern gemeinsam üben, die blinkenden Werbebanner zu erkennen. Wie das am besten geht, verrät die Iniative "Schau hin!"

Berlin (dpa/tmn) - Kindern fällt es oft schwer, Online-Werbung als solche zu erkennen. Eltern sollten ihnen deshalb erklären, wie die Anzeigen aussehen können und woran man sie erkennt. Das rät die Initiative "Schau hin! Was Dein Kind mit Medien macht".

Idealerweise üben sie auch mit dem Kind gemeinsam, Online-Werbung zu erkennen und sie wegzuklicken. Wichtig ist, zu erklären, dass sich auch hinter bunten Bildern und Gewinnspielen oft Werbung versteckt. Außerdem muss das Kind wissen, dass es keine persönlichen Daten im Internet weitergeben darf - auch dazu verleitet die Werbung mitunter.

Generell richten Mütter und Väter dem Nachwuchs idealerweise ein eigenes Benutzerkonto ein, über das es nur altersgerechte Websites aufrufen kann. Hilfreich ist auch ein Werbeblocker. Da das alles aber nicht komplett schützt, ersetzen die technischen Möglichkeiten nicht das gemeinsame Lernen.

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