Ohne Riemen: Bei koppendem Pferd die Ursachen angehen

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Weidegang ist wichtig: Wenn das Pferd koppt, ist oft Stress die Ursache. Foto: Lukas Schulze

An die Boxenwand beißen und viel Luft schluckt: Wenn ihr Pferd koppt, sollten es Halter nur im Notfall mit einem Riemen daran hindern. Wie man die tatsächlich Ursachen des Koppens angeht, erklärt die Aktion Tier.

Berlin (dpa/tmn) - Wenn ein Pferd koppt, unterbindet der Halter das mitunter mit Hilfe eines speziellen Riemens. Eigentlich will er seinem Tier damit nur etwas Gutes tun, denn Koppen ist schlecht für die Zähne und kann zu Koliken führen, erläutert der Verein Aktion Tier.

Aber das Koppen hat Ursachen wie Stress oder Langeweile - und die werden durch einen Riemen oder gar eine Operation nicht besser. Im Gegenteil: Durch das Koppen bauen die Pferde sogar Stress ab.

Halter sollten deshalb die Ursachen bekämpfen. Wichtig seien viel Weidegang, ein abwechslungsreiches Training und genug Rohfaserfutter, erklärt die Aktion Tier. Beim Koppen beißt das Pferd an die Boxenwand, schluckt viel Luft und rülpst laut.

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