Für freie Tage sorgen

Mit Netzwerk und Wochenplan gegen den Pflegestress

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Pflegende sollten sich regelmäßig eine Pause vom anstrengenden Pflegealltag gönnen. Foto: Nicolas Armer

Ein Familienmitglied zu pflegen, ist eine große Herausforderung. Damit sich Pflegende nicht überlasten, ist ein guter Zeitplan ratsam. Wie stellt man diesen auf?

Berlin (dpa/tmn) - Pflegende Angehörige dürfen im anstrengenden Pflegealltag nicht vergessen, auch an sich zu denken. Am besten klappt das mit fest eingeplanten Freiräumen für eigene Unternehmungen, rät die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV).

Pflegende können dafür feste Tages- und Wochenpläne erstellen. Mindestens ein Nachmittag oder Abend sollte dabei pro Woche komplett frei sein. Pro Monat sollten Angehörige zudem wenigstens einen ganz freien Tag haben, an dem sie zum Beispiel Zeit für ein Hobby, einen Freund oder andere Familienmitglieder haben.

Damit die geplanten Freiräume auch tatsächlich frei bleiben, brauchen Pflegende zudem ein verlässliches Netzwerk - aus Pflegediensten und ehrenamtlichen Helfern oder aus Verwandten, Freunden und Nachbarn. Mögliche Unterstützer und fest zugesagte Hilfsdienste notiert man am besten ebenfalls im Wochenplan: So ist gleich klar, wo es mögliche Freiräume gibt und wen Pflegende im Notfall noch um Hilfe bitten können.

DGUV-Broschüre "Zu Hause pflegen - so kann es gelingen!" (PDF)

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