Kinder bis zwölf Jahre schauen besser keine Reality-Serien

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Kinder können bei einer Reality-Serie nicht erkennen, dass sie einem Drehbuch folgt. Daher fällt es ihnen schwer, das Gesehene richtig einzuordnen. Foto: Arne Dedert

In Reality-Serien wird nicht immer das wahre Leben gezeigt - vieles ist inszeniert. Junge Zuschauer nehmen die Manipulation jedoch oft nicht wahr. Für Kinder unter zwölf Jahren sind solche Formate daher nicht geeignet.

Berlin (dpa/tmn) - Inszenierte Sendungen wie "Newtopia" durchschauen Kinder oft nicht. Bei dem Format sollen 15 Teilnehmer eine eigene Gesellschaft aufbauen, werden aber hinter den Kulissen gelenkt.

Zwischen sechs und zwölf Jahren sind junge Zuschauer noch nicht in der Lage, diese verzerrte Realität einzuordnen. Darauf weist die Initiative "Schau hin! Was dein Kind mit Medien macht" hin. Gerade Kinder orientierten sich stark an Vorbildern aus dem Fernsehen und können vorgelebte Rollenbilder übernehmen. Scripted Reality Sendungen sind daher für Mädchen und Jungen bis zwölf Jahre ungeeignet.

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