Von A nach B kommen

Wie werde ich Kauffrau/Kaufmann für Verkehrsservice

Unverkennbare Dienstkleidung: Sarah Thieme macht bei der Deutschen Bahn eine Ausbildung zur Kauffrau für Verkehrsservice. Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn
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Unverkennbare Dienstkleidung: Sarah Thieme macht bei der Deutschen Bahn eine Ausbildung zur Kauffrau für Verkehrsservice. Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn
Haben Reisende Fragen zu ihrer Verbindung oder ihren Tickets ist Sarah Thieme zur Stelle. Sie macht bei der Deutschen Bahn eine Ausbildung zur Kauffrau für Verkehrsservice. Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn
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Haben Reisende Fragen zu ihrer Verbindung oder ihren Tickets ist Sarah Thieme zur Stelle. Sie macht bei der Deutschen Bahn eine Ausbildung zur Kauffrau für Verkehrsservice. Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn
Auf Fragen zur Wagenreihung hat Sarah Thieme als angehende Kauffrau für Verkehrsservice eine Antwort. Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn
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Auf Fragen zur Wagenreihung hat Sarah Thieme als angehende Kauffrau für Verkehrsservice eine Antwort. Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn
Im Streckennetz kennt sie sich aus: Sarah Thieme ist angehende Kauffrau für Verkehrsservice bei der Deutschen Bahn. Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn
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Im Streckennetz kennt sie sich aus: Sarah Thieme ist angehende Kauffrau für Verkehrsservice bei der Deutschen Bahn. Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn
Mit Fahrgastrechten kennt sie sich aus: Sarah Thieme absolvierte eine Ausbildung zur Kauffrau für Verkehrsservice. Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn
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Mit Fahrgastrechten kennt sie sich aus: Sarah Thieme absolvierte eine Ausbildung zur Kauffrau für Verkehrsservice. Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn
Auch in den Zügen ist Sarah Thieme für die Fahrgäste da: Die 20-Jährige ist im zweiten Jahr ihrer Ausbildung zur Kauffrau für Verkehrsservice. Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn
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Auch in den Zügen ist Sarah Thieme für die Fahrgäste da: Die 20-Jährige ist im zweiten Jahr ihrer Ausbildung zur Kauffrau für Verkehrsservice. Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn
Hilfsbereitschaft und eine Portion Humor sind gefragt: Sarah Thieme berät als angehende Kauffrau für Verkehrsservice die Kunden der Deutschen Bahn. Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn
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Hilfsbereitschaft und eine Portion Humor sind gefragt: Sarah Thieme berät als angehende Kauffrau für Verkehrsservice die Kunden der Deutschen Bahn. Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn
Kaufleute für Verkehrsservice betreuen Kunden nicht nur am Info-Schalter. Die Auszubildende Sarah Thieme steht auch am Bahnsteig und zum Teil in den Zügen für Informationen zur Verfügung. Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn
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Kaufleute für Verkehrsservice betreuen Kunden nicht nur am Info-Schalter. Die Auszubildende Sarah Thieme steht auch am Bahnsteig und zum Teil in den Zügen für Informationen zur Verfügung. Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn

Wie sieht die beste Verbindung für die nächste Reise aus? Und welches Ticket eignet sich am besten? Auf diese täglichen Fragen von Reisenden haben Kaufleute für Verkehrsservice die Antworten.

Berlin (dpa/tmn) - Frühmorgens startet Sarah Thieme am Berliner Ostbahnhof ihren Arbeitstag - in der in Blau und Rot gehaltenen Dienstkleidung ihres Arbeitgebers. Die 20-Jährige macht bei der Deutschen Bahn eine Ausbildung zur Kauffrau für Verkehrsservice.

Durch einen Fernsehwerbespot ist sie auf den Beruf aufmerksam geworden. Das verbindende Element des Reisens hat ihr gefallen, nun ist sie im zweiten Jahr ihrer kaufmännischen Ausbildung.

Dem Kunden mit Infos zur Seite stehen

"Wir sitzen in der Information und geben beispielsweise Auskünfte über Reiseverbindungen", erklärt die Auszubildende ihren Arbeitsalltag. Schwerpunktmäßig ist Thieme in der DB Information tätig. Sie darf während ihrer Ausbildung aber ebenso in andere Bereiche schnuppern, etwa die Kundenbetreuung am Bahnsteig oder die Informationsansagen im Bahnhof.

In der Regel hilft Thieme Bahn-Kunden bei ihren täglichen Fragen am Informationsschalter weiter: Wie komme ich von A nach B? Ist mein Ticket gültig? Welche alternativen Verbindungen bieten sich an? Zum Teil sind Kaufleute für Verkehrsservice in den Zügen tätig und begleiten die Fahrten.

In der Berufsschule stehen Fächer wie Englisch, Rechnungswesen und das Bahnrecht auf dem Stundenplan. Ein weiteres Hauptfach ist Service und Verkauf. "Und das Geographische spielt eine Rolle", erzählt die Auszubildende. Dann geht es etwa darum, welche Städte welche Sehenswürdigkeiten zu bieten haben.

Humor ist gefragt, auch früh am Morgen

Wer bereits redegewandt ist, hat zum Anfang der Ausbildung einen Vorteil, findet Kerstin Kupfer, HR-Partnerin bei der DB Station & Service AG. "Natürlich lernt man den Umgang mit den Reisenden aber während der Ausbildung." Daneben darf in diesem Job Hilfsbereitschaft nicht fehlen, schließlich geht es darum, Fahrgäste kompetent zu ihrer geplanten Reise zu beraten.

Im Arbeitsalltag sei eine hohe Belastungsgrenze wichtig, um die herausfordernden Momente zu meistern, findet Thieme. "Man sollte einiges mit Humor nehmen können", so die 20-Jährige.

Eine mögliche Herausforderung kann für die Auszubildenden anfänglich auch der neue Tagesrhythmus sein, erklärt Kerstin Kupfer. Der Frühdienst beginnt nämlich bereits um 6.00 Uhr.

Rund 1000 Euro im ersten Ausbildungsjahr

Aber ersetzen nicht bald digitale Angebote die Kaufleute? Sarah Thieme merkt davon noch nichts. "Es kommen sehr viele mit ihren Problemen und Fragen weiterhin zu uns. Und das betrifft Junge und Ältere gleichermaßen." 

Bei der Deutschen Bahn verdienen angehende Kaufleute für Verkehrsservice je nach Ausbildungsjahr zwischen rund 1000 und 1200 Euro brutto im Monat. Auch bei kommunalen Arbeitgebern sieht die Vergütung laut Angaben der Bundesagentur für Arbeit zufolge ähnlich aus.

Neben der Deutschen Bahn können Interessierte die Ausbildung nämlich auch bei anderen Verkehrsunternehmen absolvieren. Dazu gehören zum Beispiel Schifffahrts- oder Reisebusunternehmen oder eben die Unternehmen des öffentlichen Nahverkehrs.

Karriereoptionen in Tourismus und Verkehr

Nach der Ausbildung stehen den Kaufleuten verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten offen. "So ist eine Weiterqualifizierung bei der DB unter anderem zum Verkehrsfachwirt möglich", erklärt DB-Personalexpertin Kerstin Kupfer. Je nach Schwerpunkt ist auch eine Weiterqualifizierung zum Touristikfachwirt ein sinnvoller nächster Karriereschritt.

Wer das Abitur hat, kann an die Ausbildung ein Studium anschließen. Hier bieten sich etwa als Fächer Verkehrsbetriebswirtschaft oder Tourismusmanagement an.

Berufsbild beim BMWI

Beurfsbild bei Berufenet

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