Weniger Studienabbrecher und Langzeitstudenten

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Studenten an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen verfolgen eine Vorlesung im Fach Maschinenbau.

Wiesbaden - In Deutschland brechen weniger junge Menschen ein Studium ab oder dehnen es in die Länge. Woran das liegt:

Ein wesentlicher Grund sei die Einführung der Bachelorstudiengänge, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mit. Eine andere Ursache könnten Studiengebühren sein.

Von den Studenten, die im Jahr 2000 mit einem Studium begonnen haben, hatte 2009 fast jeder vierte noch keinen Abschluss (24 Prozent). Von den Anfängern des Jahres 1997 waren 2009 noch 29 Prozent nicht fertig.

Die höchste Abschlussquote haben die Mediziner (95 Prozent), die niedrigste Studierende der Fächer Mathematik/Naturwissenschaften (66 Prozent) sowie der Sprach- und Kulturwissenschaften (69 Prozent). In Studiengängen, die dem Numerus Clausus oder einer Begabtenprüfung unterliegen, ist die Erfolgsquote insgesamt höher. Dazu gehört neben Medizin auch Kunst und Sport. “In den anderen Fächern kommt der Filter später“, hieß es.

dpa

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