Vorsicht, Fettnäpfchen!

Sechs Sätze, die Sie nie zu Ihren Kollegen sagen sollten

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Wer sich mit seinen Kollegen verstehen will, sollte manche Sachen besser nicht sagen.

Wer im Team arbeitet, sollte sich mit seinen Kollegen gut verstehen. Leider lauern aber überall Fettnäpfchen, mit denen Sie sich schnell unbeliebt machen können.

Als eines der wichtigsten Soft Skills wird heutzutage die Teamfähigkeit gesehen. Und quasi jeder Bewerber schreibt sich diese Eigenschaft groß auf die Fahne. Doch im Joballtag zeigt sich recht schnell, wer wirklich das Zeug zum Teamplayer hat - und wer seine eigene Karriere lieber mit möglichst viel Ellbogenensatz vorantreiben will.

Wer aufsteigen will, sollte sich als Teamplayer beweisen

Wer denkt, seine Kollegen nur um des lieben Betriebsfriedens brauchen zu können, der irrt: Wer intern aufsteigen will, braucht auch seine Kollegen dazu - denn welcher Chef befördert schon einen Streithahn, der bei seinen Kollegen ständig aneckt? Oder seine Kollegen ständig anschwärzt, um selber besser dazustehen - und so den Unmut seines Teams auf sich zieht? 

Diese Sätze sollten Sie besser nie sagen:

Natürlich gibt es auch solche Zeitgenossen, die prinzipiell mit ihren Kollegen gut auskommen wollen, aber nicht gerade mit einer großen Portion Charme, Charisma oder Eloquenz gesegnet wurden. Diesetappen leider auch in so manches rhetorisches Fettnäpfchen, ohne sich dessen bewusst zu sein. In diesem Falle hilft es manchmal schon, bestimmte Sachen einfach NICHT zu sagen, wie diese Beispiele vom Karriereportal  arbeits-abc zeigen:

1. "Mir egal..."

Wem alles immer nur egal ist und auf Fragen keine klaren Antworten geben kann, der zeigt nicht gerade Persönlichkeit und schindet bei seinem Chef sicher keinen Eindruck. Besonders bei Entscheidungen erwartet Ihr Team eine klare Stellung Ihrerseits. Nehmen Sie lieber das Risiko in Kauf, dass Ihre Meinung jemandem nicht gefällt, als immer nur mit den Schultern zu zucken und mit "Mir egal" zu antworten. 

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2. "Ich hoffe, dass…"

Immer nur hoffen, dass etwas klappt, aber nichts dafür tun und am besten noch jammern - das gefällt keinem Kollegen. Sattdessen sollten Sie lieber Eigeninitiative zeigen und auf Ihre Worte Taten folgen lassen. 

3. "Das geht nicht!"

Im Meeting schmettern Sie jede Idee Ihres Chefs oder der Kollegen nieder - weil Sie es ja ganz genau wissen, dass das so nicht funktionieren kann. Glückwunsch, so machen Sie sich garantiert unbeliebt. Eine gesunde Portion Realismus ist im Joballtag sicher nicht verkehrt, aber bei Kritik sollten Sie immer viel Fingerspitzengefühl vermitteln, in dem Sie

  • die Idee Ihres Kollegen würdigen und
  • begründen, wieso sein Ansatz nicht funktioniert.

Also zum Beispiel so: "Diesen Ansatz finde ich eine tolle Idee, aber ich denke, dass wir dafür ein höheres Budget benötigen. Oder was denkst du?"

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4. "Aber"

 "Eigentlich finde ich die Idee gut, aber..." Kommt Ihnen das bekannt vor? Wer in einem Meeting die Vorschläge seiner Kollegen stets mit einem "Aber" abwürgt, treibt sie schnell zur Weißglut. Und bringt auch das Team nicht weiter, denn so dreht sich jede Diskussion im Kreis. Gewöhnen Sie sich diese lästige Angewohnheit besser ab und bringen Sie nur dann Einwände, wenn diese wirklich Hand und Fuß haben.

5. "Kein Problem!"

Egal, wie hoch die Anforderungen auch sind - sie antworten immer mit "Klar, gar kein Problem"? Klingt im ersten Moment super, doch wenn sich das ganze dann doch immer wieder als Problem herausstellt, verärgern Sie Ihre Kollegen allmählich. Denken Sie also besser noch einmal nach, wenn Sie eine Aufgabe bekommen, ob Sie diese wirklich problemlos übernehmen können. Ansonsten dürfen Sie auch ruhig einmal "Nein"sagen.

6. "Hast du kurz Zeit?"

Diese Frage ist zwar eigentlich höflich gemeint, aber nur, wenn man sie zum richtigen Zeitpunkt kommt. Wenn Ihr Kollege gerade in einem Gespräch ist oder fieberhaft an einem Projekt arbeitet, dass er schnellstmöglich fertigstellen muss, dann stören Sie Ihn besser nicht. Sonst riskieren Sie einen bösen Blick und die Hilfsbereitschaft ihres Mitstreiters wird sich in Grenzen halten.

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Man mag es nach diesen Beispielen kaum glauben, aber viele Kollegen verstehen sich trotz Ihrer Eigenheiten blendend. Dass Freundschaften unter Kollegen tatsächlich eheähnliche Züge annehmen kann, zeigt eine Studie. 

Außerdem: Was Ihre Kollegen heimlich über Sie googeln, werden Sie nicht glauben.

Von Andrea Stettner

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