Vorsicht bei Fangfragen im Bewerbungsgespräch

München - Das es bei einem Vorstellungsgespräch nicht nur "richtige" Antworten geben kann, weiß fast jeder. Trotzdem kann man sich auch auf gewisse Fangfragen vorbereiten.

Bewerber müssen bei Vorstellungsgesprächen grundsätzlich mit Fangfragen rechnen. Wer davon völlig überrascht wird, gibt schnell die falsche Antwort. Will der Personaler etwa wissen, welchen ganz anderen Lebensplan sich der Bewerber vorstellen könnte, überprüft er möglicherweise, ob die Stelle nur eine Übergangslösung sein soll.

Beleidigte Reaktionen sind tabu. Vorsicht ist auch geboten, wenn der Bewerber sich auf einer Skala von eins bis zehn selbst einschätzen soll: Damit soll überprüft werden, ob der Kandidat ein gesundes Selbstbe­wusstsein hat. Wer „zehn“ antwortet, leidet offenbar an Größenwahn. Weniger als „sieben“ deutet dagegen nicht gerade auf jemanden hin, der sich selbst viel zutraut.

Ähnlich gelagert ist die Frage, wie sich der Betreffende denn von anderen Bewerbern unterscheide. Personaler testen damit, ob jemand ein realistisches Selbstbild hat. Wer klug ist, nennt dann genau diejenige seiner positiven Eigenschaften, die für den betreffenden Job gefragt ist.

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