Vielarbeiter neigen zu höherem Alkoholkonsum

Nach Feierabend etwas trinken: Wird das zur Regel, ist schnell ein riskantes Trinkverhalten erreicht. Arno Burgi Foto: Arno Burgi
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Nach Feierabend etwas trinken: Wird das zur Regel, ist schnell ein riskantes Trinkverhalten erreicht. Arno Burgi Foto: Arno Burgi

Berlin (dpa/tmn) - Ist es der Stress im Beruf, der sie häufiger zum Glas greifen lässt? Eine finnische Studie besagt, dass Berufstätige, die viel arbeiten, ein risikoreicheres Trinkverhalten an den Tag legen.

Wer jede Woche sehr lange arbeitet, neigt eher zu einem risikoreichen Alkoholkonsum. Das berichtet die Zeitschrift "Human Resources Manager" (Ausgabe Februar/März 2015). Sie bezieht sich auf eine Studie des Finnish Institute of Occupational Health.

Forscher hatten Daten von mehr als 330 000 Personen in 64 Ländern analysiert. Dabei zeigte sich, dass Berufstätige, die zwischen 49 bis 54 Stunden pro Woche arbeiten, um 13 Prozent häufiger ein risikoreiches Trinkverhalten haben, als solche mit kürzeren Arbeitszeiten.

Als risikoreiches Trinkverhalten gilt, wenn Frauen mehr als 14 alkoholische Getränke pro Woche konsumieren. Bei Männern sind es 21.

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