Außergewöhnliche Zusatzleistungen

Sechs Unternehmen mit kreativen Benefits für Mitarbeiter

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Kreative Zusatzleistungen für Arbeitnehmer sind gefragt wie nie.

Die Bedeutung von Zusatzleistungen für Arbeitnehmer wächst laut Institut für angewandte Arbeitswissenschaft (ifaa) hierzulande stetig. Beliebt und weit verbreitet sind flexible Arbeitszeiten und Home-Office-Angebote. Manche Unternehmen werden hierbei geradezu kreativ.

Viele Arbeitgeber setzen heute auf kreative, teils immaterielle Zusatzleistungen, um die Mitarbeiterbindung auf emotionaler Ebene zu stärken. Die Job- und Karriereplattform Glassdoor hat außergewöhnliche Zusatzleistungen von Arbeitgebern in Deutschland ausgewertet.

Geldwerte Vorteile wie eine betriebliche Altersvorsorge, Essenszuschüsse, Weihnachts- oder sogar Urlaubsgeld gehören dabei in vielen Großkonzernen zum Standard-Repertoire. Das Vorbild der freiwilligen Zusatzleistungen von Arbeitgebern ist häufig der US-amerikanische Arbeitsmarkt. Dort werden sie "Fringe Benefits" genannt und sind weit verbreitet. Google ist ein prominentes Beispiel dafür: Hier bekommen die Hinterbliebenen verstorbener Mitarbeiter angeblich zehn Jahre weiterhin die Hälfte des Gehalts ausgezahlt. Diese sechs Unternehmen mit Sitz in unterschiedlichen Städten Deutschlands ziehen nach: 

1. Adjust

Das Unternehmen bietet seinen Mitarbeitern einen Betriebsausflug der besonderen Art: Einmal pro Jahr lädt das App-Analyse-Unternehmen aus Berlin die Belegschaft für eine Woche zum gemeinsamen Urlaub ein. Dabei geht es zum Beispiel nach Mexiko. Das Sahnehäubchen obendrauf: Der Jahresurlaub wird dafür nicht um fünf Tage gekürzt. Adjust-Mitarbeiter können nämlich zudem selbst entscheiden, wieviel Urlaub sie nehmen.

2. Onefootball

Das Startup aus Berlin ist der Entwickler einer mobilen Fußball-App. Das Unternehmen setzt auch bei der Bürogestaltung voll auf die "schönste Nebensache der Welt": Neben einem Tischkicker steht den Mitarbeitern eine Public-Viewing-Arena für echtes Stadionfeeling zur Verfügung. Für wahre Fußball-Liebhaber lädt zudem ein echtes Tor mit Kunstrasen zum Büro-Kick ein.

3. Adidas

Mitarbeiter des DAX-Konzerns bekommen zahlreiche Benefits. Als Extra freuen sich die Beschäftigten in Herzogenaurach über Stars und Gastredner bei Mitarbeiterevents. Schon dabei waren in der Vergangenheit Weltmeister Thomas Müller oder Musik-Weltstar Pharrell Williams.

4. Storck

Das traditionsreiche Familienunternehmen aus Halle unterstützt seine Mitarbeiter bei der Kinderbetreuung. Diese Hilfe bieten mittlerweile zwar zahlreiche Unternehmen an, bei Storck ist es dennoch etwas Besonderes: Wenn Not am Mann ist, können die Mitarbeiter ihre Kinder kurzerhand einfach mit zur Arbeit nehmen. Den Tag verbringt die Belegschaften mit Nachwuchs dann im eigens eingerichteten Familienbüro inklusive Spielecke für die Kleinen.

5. SoundCloud

Neben dem Büro in Berlin hat SoundCloud auch Standorte in den USA und in London. Für neue Mitarbeiter hat der Musik-App-Entwickler deshalb ein Umzugsprogramm aufgesetzt. Dabei werden Beschäftigte nicht nur finanziell unterstützt: Das „New friends“-Versprechen besagt, dass sich Neuankömmlinge der Unterstützung der neuen Kollegen bei der Eingewöhnung in Berlin sicher sein können.

7. Zausinger

Die Firma Zausinger aus München bietet Mitarbeitern unter anderem Hypnosekurse an - zur Entwöhnung für Raucher. Hinzu kommen weitere Angebote zur Persönlichkeitsentwicklung. Diese sind dann auch für Nicht-Raucher interessant.

Von Simona Asam

Daddeln für die Karriere - Jobs in der Spielebranche

Kurz vor Veröffentlichung eines neuen Spiels sitzt Software Engineer Tim Eckhoff viel vor dem Computer und programmiert. Die Ideen für neue Spiele werden jedoch meist im Brainstorming in der Gruppe generiert. Eckhoff arbeitet beim Berliner Spieleentwickler Wooga.
Kurz vor Veröffentlichung eines neuen Spiels sitzt Software Engineer Tim Eckhoff viel vor dem Computer und programmiert. Die Ideen für neue Spiele werden jedoch meist im Brainstorming in der Gruppe generiert. Eckhoff arbeitet beim Berliner Spieleentwickler Wooga.  © Inga Kjer
Hat sein Hobby zum Beruf gemacht: Tim Eckhoff ist Software Engineer beim Berliner Spieleentwickler Wooga. Vorher hat er Game Design an der Mediadesign Hochschule in Berlin studiert.
Hat sein Hobby zum Beruf gemacht: Tim Eckhoff ist Software Engineer beim Berliner Spieleentwickler Wooga. Vorher hat er Game Design an der Mediadesign Hochschule in Berlin studiert. © Inga Kjer
Tim Eckhoff arbeitet als Software Engineer beim Berliner Start-up Wooga und entwickelt dort Computerspiele.
Tim Eckhoff arbeitet als Software Engineer beim Berliner Start-up Wooga und entwickelt dort Computerspiele. © Inga Kjer
Offline statt online: Tim Eckhoff (2.v.l) spielt auf der Arbeit mit seinen Kollegen oft Brettspiele. Das hilft ihm kreative Ideen für Online-Games zu entwickeln. Eckhoff arbeitet als Software Engineer beim Berliner Spieleentwickler Wooga.
Offline statt online: Tim Eckhoff (2.v.l) spielt auf der Arbeit mit seinen Kollegen oft Brettspiele. Das hilft ihm kreative Ideen für Online-Games zu entwickeln. Eckhoff arbeitet als Software Engineer beim Berliner Spieleentwickler Wooga. © Inga Kjer
Kleidervorschriften gibt es beim Berliner Spieleentwickler Wooga nicht: Software Engineer Tim Eckhoff geht auch mal im Eulen-Onesie, einer Art Jumpsuit, ins Büro.
Kleidervorschriften gibt es beim Berliner Spieleentwickler Wooga nicht: Software Engineer Tim Eckhoff geht auch mal im Eulen-Onesie, einer Art Jumpsuit, ins Büro. © Inga Kjer

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