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Lebenslauf: So viele Hobbys sollten Sie angeben - es sind weniger, als Sie denken

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Viele Personaler befürworten Hobbys im Lebenslauf. Doch zu viele sollten es dann auch nicht sein.

Hobbys im Lebenslauf? Jeder zweite Personaler schätzt diese scheinbar unwichtige Angabe. Doch wer seine Hobbys preisgibt, sollte auf keinen Fall wahllos vorgehen.

Unter Personalern gehen die Meinungen oft weit auseinander, ob Hobbys nun in den Lebenslauf gehören oder nicht. Viele halten persönliche Angaben für unwichtig. Doch laut einer Studie des Ifo-Instituts gehören für rund 47 Prozent der Personaler Hobbys durchaus dazu: Sie halten diese Angabe für ein wichtiges Auswahlkriterium. 

Jedes Hobby im Lebenslauf vermittelt eine Botschaft

"Hobbys sind im Lebenslauf vor allem dann sinnvoll, wenn sie für die Stelle benötigte Eigenschaften fördern", verrät Sven Emmrich, Bewerbungscoach und Gründer des Portals Karrierehelden, im Interview mit der Welt. Übt der Bewerber etwa einen Teamsport wie Fußball aus, so beweise er damit Teamfähigkeit. Lernt ein Bewerber dagegen ein kompliziertes Musikinstrument wie etwa Geige, zeuge das von einer hohen Frustrationsgrenze. Wenn Führungskräfte Leistungssport betrieben, könnten sie so ihre mentale Stärke und Stressresistenz belegen. 

Auch interessant: Vier Dinge, die Sie im Lebenslauf besser verschweigen sollten.

Auch gewöhnliche Hobbys machen im Lebenslauf Sinn

Wer keine außergewöhnlichen Hobbys vorzuweisen hat, der kann dennoch auch weit verbreitete Hobbys angeben. Doch statt "Lesen" oder "Reisen" sollten Bewerber dann konkreter werden. "Es macht zum Beispiel Sinn, nicht nur 'Reisen' in den Lebenslauf zu schreiben, sondern genaue Länder oder Ziele", so Emmerich weiter.

So viele Hobbys sollten Bewerber maximal angeben

Doch zu viel des Guten kann auch nach hinten losgehen, wie Personalberaterin Hoffmann-Scheurer dem Nachrichtenportal Welt verrät. Sie empfiehlt, nicht mehr als drei Hobbys im Lebenslauf anzugeben, um authentisch und glaubwürdig zu bleiben. 

Lesen Sie auch:  Lügen im Lebenslauf: Diese Tricks kennt jeder Personaler.

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Zehn Dinge, die Sie im Bewerbungsgespräch sofort disqualifizieren

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Wer sich zu viel schminkt oder übermäßig stylt, der fällt bei 5 Prozent aller Personalchefs sofort durch. Wenn Sie sich also nicht gerade in einer Firma für Stylingprodukte bewerben, sollten Sie knalligen Lippenstift, zu viel Haargel oder auffälligen Lidschatten lieber sein lassen. © pexels
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Ihr bewerbt euch für einen Job in der Bank, erscheint aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung disqualifiziert Sie bei 24 Prozent aller Personalchefs. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem - damit macht man nichts falsch. © pexels
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job Interview ist nichts einzuwenden - aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. 38 Prozent aller Personaler finden es ziemlich unhöflich, wenn Sie nebenbei ihr belegtes Brot oder gar einen miefigen Döner kauen.
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job Interview ist nichts einzuwenden - aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. 38 Prozent aller Personaler finden es ziemlich unhöflich, wenn Sie nebenbei ihr belegtes Brot oder gar einen miefigen Döner kauen. © pixabay
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Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle. © pixabay
Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber wer ungepflegt zum Bewerbungsgespräch erscheint, ist bei der Hälfte der Personalchefs unten durch. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen.
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"Wer zu spät kommt, den betraft das Leben" - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich sofort bei 58 Prozent der Unternehmen. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein.
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